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Zuletzt aktualisiert: 19.09.2009 um 21:52 UhrKommentare

"Großalarm" auf der Burg

Brandheiße Feuerwehrübung. Rund 400 Einsatzkräfte waren gestern bei einem "Großbrand mit mehreren Verletzten" auf der Burg Hochosterwitz im Einsatz.

Feuerwehr im (Übungs-) Einsatz

Foto © GebeneterFeuerwehr im (Übungs-) Einsatz

Großbrand auf der Burg Hochosterwitz! Mehrere verletzte Personen im Burghof eingeschlossen! Kärntens Parade-Burg vor dem Niedergang!" Das war gestern glücklicherweise nicht Realität, sondern Übungsannahme bei einer groß aufgezogenen Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes St. Veit.

"Fünf Einsatzszenarien wurden heute durchgespielt. Die Koordination der einzelnen Kräfte stand dabei im Mittelpunkt", sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Egon Kaiser. Aber nicht nur 380 Frauen und Männer der freiwilligen Feuerwehren, sondern auch Abordnungen von Polizei, Bergrettung, Rotes Kreuz und Bundesheer inklusive Hubschrauber stellten an diesem Nachmittag ihre Schlagkraft unter Beweis. Welch wichtige Rolle die Bergrettung bei einer Übung dieser Größenordnung einnimmt, konnte man sich im steilen Felsgelände ein Bild machen. Für die medizinische Betreuung sorgte der feuerwehrmedizinische Dienst unter FF-Arzt Karl Hatzenbichler.

Wasser marsch!

Mit großen Schwierigkeiten verbunden war die Wasserversorgung in den hoch gelegenen Burghof. 1700 Meter Zubringerleitungen waren notwendig, um laut "Wasser marsch!" rufen zu können. Kaiser: "Die Einsatzübung war eine große Herausforderung, gibt es doch keine Zufahrt für die Einsatzfahrzeuge, immerhin sind es doch 700 Meter in den Burghof." Die Gesamtkoordination aller Einsatzkräfte erfolgte durch den Feuerwehr-Bezirkseinsatzstab unter Bezirksfeuerwehrkommandant Egon Kaiser. Am Ende konnte man zufrieden Bilanz ziehen: "Es hat alles geklappt", sagt der Bezirksbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Wilhelm Mitterdorfer.

WILFRIED GEBENETER

Fakten

Übung Burg Hochosterwitz diente den Feuerwehren des Bezirkes als Objekt für eine groß angelegte Einsatzübung mit Beteiligung von Polizei, Bergrettung, Rotes Kreuz und Bundesheer. Fünf Szenarien, wie zum Beispiel ein Brand auf der Burg und ein Waldbrand, wurden geprobt.

Koordination. Durch den Feuerwehr-Bezirkseinsatzstab. Rund 400 Mann waren im Einsatz.

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