Sie ist wieder in "aller Munde"
Große und kleine Naschkatzen pflücken sie jetzt allerorts: die Erdbeere. Wir zeigen Ihnen, wo Sie im Bezirk St. Veit das süße Früchtchen ernten können.

Foto © KöstingerGroße schmackhafte Erdbeeren gibt es auf dem Feld von Rudolf Rattenberger (Zweiter von rechts) in Muschk
Sie sind rot, süß, vitaminreich - und haben jetzt Hochsaison: die Erdbeeren. Landein, landaus werden sie wieder von kleinen wie großen Naschkatzen auf den Feldern gepflückt. Auch im Bezirk St. Veit kann man in dieser Saison wieder nach Herzenslust "klauben gehen".
Witterung. Das "Erdbeerland" ist in St. Veit, Althofen und Friesach zu finden. "Die Qualität ist sehr gut. Da die Nächte aber zu kalt sind, steht das Wachstum ein bisschen. Nicht alle Früchte werden gleichzeitig rot", sagt Johanna Weber. Sie betreibt zusammen mit ihrem Mann Andreas die drei Felder. Wie die Witterung sein sollte, damit in den nächsten Wochen volle Körbe garantiert sind? "Sonnig, nicht zu heiß, ab und zu Regen", sagt Weber.
Spiel und Spaß. In Muschk betreibt Rudolf Rattenberger ein Bio-Erdbeerfeld. "Wir haben viele große, schmackhafte Früchte, die immer mehr werden", sagt Rattenberger. Auf dem zweieinhalb Hektar großen Feld wird den Besuchern abseits des "Pflück-Vergnügens" noch etwas anderes geboten. Kinder können sich auf dem angeschlossenen Kinderspielplatz mit Rutsche und Sandkiste austoben, wer sich vom Pflücken erholen möchte, kann sich in der Ausschank stärken. Bis zum 27. Juni ist das Erdbeerfeld geöffnet. An diesem Tag klingt die diesjährige Erdbeerzeit mit einem Konzert aus. Unter dem Motto "Strawberry Fields Forever" werden mehrere Bands auftreten.
Aroma. In St. Donat ist das Erdbeerfeld von Veit Prettner zu finden. "Alle Sorten sind bereits reif", sagt Prettner. Eine Besonderheit gibt es unter seinen Früchtchen: "Ich habe orange Erdbeeren. Diese Sorte ist süß und hat ein ausgeprägtes Erdbeeraroma", sagt der Landwirt. Wem das Selberpflücken zu mühsam ist, für den wird das auf Bestellung erledigt. Statt der 2,20 kostet das Kilo vier Euro.
Features
Felder im Bezirk
Erdbeerland: Felder in St. Veit, Althofen und Friesach. Täglich von 8 bis 19 Uhr. 2,05 Euro pro Kilo, ab acht Kilo 1,55 Euro.
Erdbeerfeld Rattenberger: Das Feld befindet sich in Muschk. Täglich geöffnet, von 7 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. 2,20 Euro pro Kilo.
Erdbeerfeld Prettner: Am Orts-ende von St. Donat. Täglich von 8 bis 19 Uhr. Das Kilo kostet selbst gepflückt 2,20 Euro.













