Von weisen Herren und jungen Hüpfern
Vom Salzburger Platz in Althofen bis zum Hauptplatz in Liebenfels - wir verraten Ihnen wie alt die Platz-Kandidaten aus dem Bezirk St. Veit sind.

Foto © WeichselbraunDie drei ältesten Plätze bei der Platzwahl der "Kleinen": Der Salzburger Platz in Althofen (oben), der Hauptplatz in Friesach und der Marktplatz in Weitensfeld
Mitten im Laufen ist die Platzwahl der Kleinen Zeitung. Wir haben uns die elf Kandidaten mal genauer unter die Lupe genommen und in den Gemeinden nachgefragt, wie viel Jahre die Plätze schon auf dem Buckel haben.
12. Jahrhundert. Mitte des 12. Jahrhunderts soll der Salzburger Platz in Althofen entstanden sein. "Der Name erinnert an die Herrschaft der Salzburger Erzbischöfe", sagt Bürgermeister Manfred Mitterdorfer. Viel zu erzählen hätte auch der Hauptplatz in Friesach. "So um 1190 begann sich der Platz zu entwickeln, richtig gestaltet wurde er erst vor 20 Jahren", sagt Helga Steger von der Burgenstadt GmbH.
13. Jahrhundert. Mit dem Jahr 1208 wird die Geburtsstunde des Marktplatzes in Weitensfeld datiert. Der Veranstaltungsort für das Kranzelreiten wurde im Jahr 2002 neu gestaltet. Um 1241, mit dem Bau der Kirche, soll der Dorfplatz in Zweinitz entstanden sein. Auch dieser bekam im Jahr 2001 ein neues Aussehen.
14. Jahrhundert. "Mit der Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1380 muss auch der Hauptplatz schon bestanden haben", sagt der Straßburger Bürgermeister Franz Pirolt. Komplett neu gestaltet wurde der Platz vor rund zehn Jahren. Ein neuer, moderner Brunnen ziert seit damals das Erscheinungsbild.
15./16. Jahrhundert. Dem Hauptplatz in St. Veit kann kein genaues Datum zugeordnet werden. "Er wird so im 15. oder 16. Jahrhundert entstanden sein", sagt Stadtplaner Guido Mosser.
20. Jahrhundert. Im Zuge des Neubaues des Amtsgebäudes in den Jahren 1991/92 ist der Marktplatz in Eberstein entstanden. Auch jüngeren Datums ist der Dorfplatz in Glödnitz. 1995 wurde dieser errichtet.
21. Jahrhundert. Zu den jüngsten Plätzen zählt der Vorplatz von St. Georgen. "Unser Platz ist im Jahr 2006 gebaut worden", sagt Bürgermeister Konrad Seunig. Im Vorjahr wurden der Hauptplatz in Liebenfels und der Kirchenvorplatz in Wieting errichtet. "Als Ruheplatz" bezeichnet der Klein St. Pauler Bürgermeister Hilmar Loitsch seinen Kandidaten. Der Liebenfelser Bürgermeister Klaus Köchl über sein "Schmuckstück": "Vereine können hier ihre Veranstaltungen abhalten."
Features
Der schönste Platz?
Die Wahl. Bis zum 12. Juni haben Sie die Möglichkeit für ihren Lieblingsplatz abzustimmen.
Die St. Veiter Kandidaten. Die Hauptplätze von St. Veit, Friesach, Liebenfels und Straßburg, die Dorfplätze von Glödnitz und Zweinitz, die Marktplätze von Weitensfeld und Eberstein sowie der Vorplatz von St. Georgen, der Kirchenvorplatz von Wieting und der Salzburger Platz in Althofen.
Zwischenstand. In Führung liegt der Hauptplatz von Straßburg gefolgt vom Marktplatz Eberstein und dem Hauptplatz von Friesach.
Das Finale. Die zwei Erstgereihten treten gegen 14 weitere Plätze aus Klagenfurt, dem Lavanttal, aus Völkermarkt, Villach, Oberkärnten, Feldkirchen und Osttirol an.














