Straßburg spielt um Platz eins
UTC Straßburg gehört zu den Top Vier in Österreich. Heute (11) kommt LTM Wien.

Foto © koestingerHerbert Wiltschnig auf der Erfolgsstraße
UTC Hohe Brücke/Gotschlich Straßburg wirft das bisherige Gefüge im österreichischen Tennis gehörig über den Haufen. Der Staatsligameister von 2008 agiert diese Saison erstmals in der Bundesliga und liefert nur Sensationsmeldungen: zwei Mal 8:1 gegen Deutsch-Wagram (H) und Linz (A); die Gurktaler Truppe um Mannschaftsführer Georg Pirkebner hat sich bereits fix für das Meister-Play-off qualifiziert. "Jedes Mal glauben wir, wir hätten den Plafond schon erreicht, dabei steckt so viel Potenzial in diesem Team, wir gehören bereits jetzt zu den vier besten Mannschaften Österreichs", sagt Pirkebner.
Variables Spiel. Straßburg wurde von den Gegnern zu Meisterschaftsbeginn wohl als Underdog gesehen, wurde total unterschätzt: "Wir spielen sehr variabel, Routiniers und Nachwuchsspieler hängen sich voll rein, in dieser Liga musst du es einfach bringen", sagt der Manager, der von vielen in Kärnten ob seines optimistischen Weges belächelt wurde. Jetzt lehrt der Tennis-David den Großen das Fürchten, liefert Überraschungen: "Tarnen, täuschen und blitzschnell austeilen", ist das Motto der Gruppe um Ex-Weltklassespieler Jiri Novak, Andreas Haider-Maurer und den Kärntner Topspielern Herbert Wiltschnig und Walter Treu.
Vom Feinsten. Heute ab 11 Uhr geht es auf der Straßburger Tennisanlage gegen den Zweiten (LTM Team Wien) um Platz eins und damit um die bessere Ausgangsposition im Meisterfinale im September. Kommen annähernd so viele Fans wie am vergangenen Samstag gegen Deutsch-Wagram, ist ein Tennisfest vorprogrammiert, denn es gibt Sport vom Feinsten zu genießen.















