Musik ist für den Jubilar ewige Berufung und Lebensfreude
Der bald 80-jährige Alfred Galsterer senior aus Friesach feierte sein 60-jähriges Organisten-Jubiläum.

Foto © HirschlGalsterer spielt seit 60 Jahren auf der Orgel
Musik ist sein Leben, Musik ist seine Leidenschaft, die Orgel sein Lieblingsinstrument. Die Rede ist von Alfred Galsterer senior. Der ehemalige Musikschulleiter beging gestern mit einem Festkonzert in der Dominikanerkirche Friesach sein 60-jähriges Jubiläum als Organist und Chorleiter. Es war übrigens auch sein letztes Konzert, das er gab. Gefeiert wurde auch sein 80. Geburtstag, den er aber erst am 1. Juni hat.
Begonnen hat alles 1945. "In Klagenfurt habe ich damals vier Jahre lang, bis 1949, die Organisten-Schule der Diözese Gurk besucht. Am 1. Mai begann ich dann als zweiter Organist im Dom zu Klagenfurt", sagt Galsterer. Sein Traumberuf war aber Kaufmann und so absolvierte er zuerst eineinhalb Jahre lang eine kaufmännische Lehre. Der Wunsch, musikalisch tätig zu sein, war aber größer. Sein Talent für Musik und Gesang hat er von seinem Vater vererbt bekommen. Dieser war Sänger sowie evangelischer und später katholischer Organist in Arriach. Bereits als Kind blickte er seinem Vater daher beim Spielen der Orgel über die Schulter. Am 1. Juni 1954 kam Galsterer nach Friesach. Dort wurde eine Organisten-Stelle frei. Galsterer ließ und lässt auch heute noch in der Stadtpfarrkirche und in der Deutsch-Ordens-Kirche sein Können auf der Orgel erklingen. "Die Orgel ist für mich die ,Königin der Instrumente'", sagt der Leiter des Männergesangsvereines Friesach und des Dominikanerchores. 1969 baute er die Musikschule Friesach auf, deren Leiter er bis 1993 war.Privat gibt er auch heute noch Musikunterricht. "Musik ist für mich Lebensinhalt und Lebensfreude", sagt Galsterer, die er auch seinen fünf Kindern mitgab. Alle sind nämlich musikalisch in Chören oder in der Musikschule aktiv. "Organist wird aber wohl keiner werden", sagt der Jubilar.
Features
Zur Person
Der 79-Jährige gab gestern sein letztes Konzert
Seinen Kindern hat er die Liebe zur Musik "vererbt"














