Für Patient war im Spital kein Bett frei
Krankenhaus St. Veit: Kein Bett frei, Patient nach fünf Stunden nach Friesach überstellt.
"Zutiefst enttäuscht über den zeitlichen Ablauf der medizinischen Versorgung" ihres Gatten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit ist die Feldkirchnerin Brigitte Grundnig.
Aufnahme. Ihr Gatte Walter wurde vergangenen Dienstag um 13 Uhr mit großen Schmerzen - nach Überweisung durch den Hausarzt - mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Er soll daraufhin von 13.30 Uhr an den Nachmittag in der Aufnahme verbracht haben. "Auf meinen Anruf hin, ich selbst bin nicht mobil, wurde mir gegen 18 Uhr mitgeteilt, dass sich an diesem Status nichts verändert hat. Nach einem weiteren Anruf wurde ich um 18.45 Uhr davon unterrichtet, dass mein Gatte nach Friesach überstellt wurde, da in St. Veit kein Bett für ihn frei sei", ist Grundnig fassungslos, dass ihr Mann rund fünf Stunden zu warten gehabt hätte.
Transport. "Es war kein Bett frei", bestätigt Jörg Tschmelitsch, ärztlicher Leiter des Krankenhauses. Da der Patient einem Transport ins Krankenhaus Waiern nicht zugestimmt hätte, sei für den Transport nach Friesach eine gewisse Zeit notwendig gewesen, um diesen zu organisieren. "Nach Befunden und nach der Aussage der Dienst habenden Ärzte war es vertretbar, den Patienten nach Friesach zu transportieren", sagt Tschmelitsch. Und er fügt hinzu: "Wir haben uns bemüht, eine hoch akute Krankheit auszuschließen."














