Stau rund um die Schulen
Verkehrssituation vor den St. Veiter Schulen ist problematisch. Rundruf bei den Direktoren zeigt: Sie schlagen Einbahnregelung in der Kölnhofallee und Schülerlotsen-Einsatz vor.
An Schultagen zeigt sich stets das gleiche Bild: Schülermassen strömen zu und von den Schulen, Eltern bringen ihre Kinder. Kurz und gut - es staut sich rund um die Schulen in der Stadt St. Veit. Die Kleine Zeitung hat bei Schuldirektoren nachgefragt, wie sie die Lage sehen.
Schülerlotsen und Einbahn. "Der Stop-and-go-Verkehr ist ein großes Problem", sagt Hildegard Mandl, Direktorin der Sporthauptschule in der Kölnhofallee. Sie könnte sich als Lösung vorstellen, die Kölnhofallee in eine Einbahn umzuwandeln. Doch nicht nur das. Auch den Einsatz von Schülerlotsen sieht Mandl als "unbedingt notwendig" an, um dafür zu sorgen, dass Schüler geordnet die Straßen queren. "Bei der Kölnhof-Kreuzung und bei der Fußgängerunterführung Bahnhofstraße ist es erforderlich", so Mandl.
Lösung für Anrainer. "Wenn die Schüler abgeholt werden, wird es problematisch", sagt Ewald Prieger, Direktor der polytechnischen Schule in der Kölnhofallee. Die Kölnhofallee als Einbahn zu führen wäre auch für ihn eine gute Lösung. Allerdings: "Man müsste auch die Straße zwischen der Hauptschule und dem Reifenhaus Plankenauer verbreitern und auch als Einbahn führen. So könnten die Anrainer direkt auf die Friesacher Straße und müssten nicht im Kreis fahren", sagt Prieger. Auch Schülerlotsen wären aus seiner Sicht erwünscht. Prieger: "Bei der Kreuzung Hauptschule Richtung Gymnasium geht es oft eng zu."
Eigener Pkw. Rudolf Elpelt, Direktor des BG/BRG St. Veit sieht vor seiner Schule kein großes Verkehrsproblem: "Ich hatte noch keine Beschwerden. Sehe auch kein Gefahrenpotenzial auf dem Schulweg." Elpelt sieht ein Problem eher darin, dass es eine Parkplatzmisere gibt. "Immer mehr Schüler kommen mit dem eigenen Pkw. Parkplätze gibt es viel zu wenige, nicht einmal für die Lehrkräfte sind genügend da", so Elpelt.













