Schlägerei auf Wallfahrt: Kreuz mit Notruf
Schüler (17) wurde bei Vierbergelauf von Jugendlichen niedergeschlagen. Sein Bruder (14) rief den Polizei-Notruf an. Dort wimmelte man ihn ab.
Die Polizei ist leider nicht immer dein Freund und Helfer: Aufgeregt wählte der 14-jährige Raphael Popernitsch die Notruf-Nummer 112.
Von Jugendlichen attackiert.
Er war Zeuge geworden, wie sein Bruder Benjamin (17) beim Vierbergelauf von Jugendlichen niedergeschlagen und verletzt wurde. Doch anstatt das anrufende Kind zu beruhigen und ihm weiterzuhelfen, wurde es vom Polizeibeamten aufgefordert selber die Rettung zu verständigen! Die Familie ist über das Verhalten am Notruf-Telefon empört. Der Polizei tut es leid. Es war Donnerstag kurz nach 22 Uhr: Die Brüder wollten ihre Wallfahrt am Magdalensberg beginnen. Beim Weggehen wurde Benjamin jedoch von mehreren Jugendlichen attackiert. "Man schlug ihm auf den Kopf und ins Gesicht, seine Nase hat zu bluten begonnen", sagt Mutter Klaudia Popernitsch. Der kleine Bruder, der sich etwas abseits befand, reagierte sofort: Er wählte - wie er es gelernt hatte - den Polizeinotruf und bat um Hilfe.
Missverständnis?.
"Der Beamte hat gesagt, dass er nicht weiß, was er machen soll, weil er ihn ja bei den Tausenden von Leuten nicht finden könne", sagt die Mutter. Der Bub hatte nicht angeben können, wo er sich genau befindet. Daraufhin bat dieser den Polizisten, die Rettung zu schicken. Die Antwort am Notruf: "Das können sie auch selber machen." Danach wurde aufgelegt. Der verzweifelte Bub rief seinen Vater an, der sich ebenfalls unter den Pilgern befand. Der Beamte besonn sich später doch noch und verständigte die Polizei Pischeldorf. Diese schickte eine ohnehin beim Vierbergelauf eingesetzte Streife zum Tatort. Die Schläger - Jugendliche aus St. Veit - wurden ausge-













