Zuversicht bei Vito trotz Konkurses
Die St. Veiter Parkettfirma Vito wird weitergeführt, die 94 Mitarbeiter werden gehalten.

Foto © PhinoBei der insolventen Vito Parkett soll der Schranken nicht fallen
Wir bringen das vernünftig auf die Reihe", zeigt sich Karl Walder, kaufmännischer Geschäftsführer des in Konkurs geschlitterten St. Veiter Parkettproduzenten Vito, am Tag nach Bekanntwerden optimistisch und kampfstark.
Veträge geprüft. Seit Tagen werden Gespräche mit Lieferanten und Kunden geführt. "Bis jetzt haben wir keine negativen Meldungen seitens der Kunden bekommen", sagt Walder, dessen Betrieb am Industriepark angesiedelt ist. Er glaubt nicht, dass ihm Abnehmer aufgrund des Konkurses abhanden kommen. Wie berichtet, haben unter anderem Verbindlichkeiten gegenüber der Gebietskrankenkasse, die aus der Zeit vor der Übernahme stammen, zu dieser Situation geführt. Warum diese Verbindlichkeiten nicht schon früher entdeckt wurden? "Bei manchen Arbeitsverträgen wird erst bei der Prüfung festgestellt, wie sie tatsächlich auszulegen sind. Es gab Werksverträge, die als Dienstverträge angesehen wurden", sagt Walder.
Genau geplant. "Die Weiterführung ist bis ins Letzte durchgeplant - das Zukunftsszenario ein sehr positives", sagt Walder. Und: "Die Mitarbeiter werden gehalten", weist Walder Einsparungen in diesen Belangen von der Hand. Bis Mitte, Ende Juni soll der Zwangsausgleich abgeschlossen sein. Für St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock war der Konkurs "eine ganz schlimme Meldung". "Ich hoffe, dass das Unternehmen weitergeführt wird", sagt Mock. Zurzeit gäbe es übrigens für den Industriepark keine weiteren Interessenten. "Neuansiedelungen stehen still", so Mock.














