Kramer peilt Rang drei an
Sechs Mittelkärntner Teams starten bei der BP-Ultimate-Rallye am Wochenende im Lavanttal. Insgesamt 105 Teams am Start.
Der Vergleich macht Alfred Kramer sicher. "Dieser Mitsubishi ist für die heurige Lavanttalrallye erstmals ein Auto, mit dem wir aufs Stockerl fahren können!" Kramer testete am vergangenen Wochenende sein neues Arbeitsgerät, mit dem Ex-Weltmeister Stig Blomquist bei der diesjährigen Jännerrallye auf Platz fünf fuhr. "Der EVO IX ist einfach zu fahren, geht wie auf Schienen, hat pure Kraft, kein Vergleich zum meinem bisherigen Auto", sagt der 41-jährige St. Veiter, der den direkten Vergleich hatte: "Ich fuhr beim Test in St. Paul meinen alten Wagen und den neuen unter gleichen Bedingungen - mit dem Blomquist-Auto war ich am Kilometer um fünf Sekunden schneller!"
Top Fünf anvisiert. Kramer/Jürgen ist nicht das einzige St. Veiter Team, das Freitag in Wolfsberg über die Startrampe der BP-Ultimate-Rallye rollen wird: Peter Schuhmacher/Günther Baumgartner wollen ihren Mitsubishi unter den besten 20 platzieren, Heinz Leitgeb/Jolly Bodner (Renault Clio) peilen in ihrer Klasse (N3) einen Stockerlplatz an. Horst Eder/Kurt Jabornig (Peugeot 206) visieren in ihrer Klasse (A7) einen Platz unter den Top Fünf an.
Jubiläum. Für Jabornig ist es die 20. Lavanttalrallye, insgesamt seine 150. Rallye. Auf dieser "Jubiläumsfahrt" warten auf die Teilnehmer schwere Bedingungen: "Auf dem Schulterkogel liegt noch ein Meter Schnee, das sind Verhältnisse wie in Schweden", erzählt Jabornig nach erster Besichtigung. Komplettiert wird die Mittelkärntner Rallyerunde durch Hannes Pink/Udo Butollo (Lancia) und Peter Hus/Michael Schwarz (Peugeot).















