Sie ist sprachlich unterwegs
Von Florenz nach Paris: Stefanie Leitgeb aus Zienitzen bei Friesach absolviert derzeit einen Sprachkurs an der Pariser Universität "Sorbonne". Zuvor studierte sie drei Jahre lang in der Toskana.
Mit Fernweh und viel Eifer im Gepäck zog Stefanie Leitgeb gleich nach der Matura an der HLW für Mode in Klagenfurt aus, um zu studieren und um ihre Sprachkenntnisse in Italienisch zu verbessern. So verschlug es die charmante 23-Jährige aus Zienitzen bei Friesach erstmals in die Hauptstadt der Toskana, nach Florenz. Dort studierte sie dann an der "Facoltá die Lettere e Filosofia" "Linguistische und Multimediale Kommunikation".
Das Fernweh kam. "Als ich in der Schule angefangen habe, Italienisch zu lernen, bin ich häufiger nach Italien gefahren. Und da mir die Sprache sehr gut zusagte, habe ich mich für eine Uni im Ausland, im Nachbarland, entschieden. Das Fernweh kam erst nach der Schule", sagt Leitgeb. Florenz gefiel und gefällt ihr immer noch sehr gut. Auch ihr gesamter Freundeskreis, mit dem sie regelmäßige Kontakt pflegt, befindet sich dort. Mehrmals im Jahr bekam sie auch Besuch von ihren stolzen Eltern Günther und Margit.
Sprachkurs.Seit September 2008 macht Leitgeb einen Französisch-Sprachkurs an Frankreichs ältester Universität, der "Sorbonne". "Nach Florenz wusste ich nicht, was ich weiterstudieren möchte. Ich beschloss, Französisch zu lernen, das mir in vielen Master-Studien von Vorteil sein kann", sagt Leitgeb, die auch Englisch spricht. In Paris wohnt sie im Viertel "Neuilly sur Seine", direkt neben dem "Bois Bologn", dem größten Park von Paris. Am Anfang konnte sie kein Wort Französisch, mittlerweile kann sie sich tadellos verständigen. Wenn es die Zeit erlaubt, geht sie gerne ins Museum, ins Kino oder Laufen. So hat Stefanie bereits einige Halbmarathons absolviert, darunter jenen von Florenz. Bis Mai bleibt sie noch in Frankreich.
Uni-Karriere angestrebt. Danach wird sie nach Florenz zurückkehren, um ihren Master zu machen. Beruflich würde Leitgeb gern einmal an einer Uni unterrichten: "Ich sehe mich vielleicht auch in einer internationalen Firma im Kommunikationsbereich, wo ich meine Sprachkenntnisse einbringen kann."












