Rote Kampfansage an Althofens Bürgermeister
Ewald Obmann (SPÖ) stellt Manfred Mitterdorfer nach der Stichwahl die Rute ins Fenster.
Sie haben die Stichwahl verloren, sind Sie sehr enttäuscht?
EWALD OBMANN: Ich sage so, ich bin der zweite Gewinner. Der Bürgermeister ist ja mit 70 Prozent angetreten, dann war die Wahl zwischen mir und ihm. Vor allem bin ich stolz, dass ich als Kandidat ins Rennen gehen konnte.
Wird es in der SPÖ Althofen personelle Veränderungen geben. Bleiben sie in der Politik?
OBMANN: Personell gibt es keine Veränderungen. Ich habe ja an Prozenten dazugewinnen können, Mitterdorfer hat verloren.
Wann will Ewald Obmann Bürgermeister von Althofen werden?
OBMANN: Ich trete wieder zur Wahl an, wenn es innerhalb von drei Jahren eine Wahl gibt. In sechs Jahren trete ich nicht mehr an, denn ich glaube, dass man mit 65 Jahren für eine Stadt wie Althofen als Bürgermeister einfach zu alt ist. In so einem Alter ist man für eine Stadt einfach nicht mehr gerüstet.
Wie wird Bürgermeister Manfred Mitterdorfer auf die veränderten Verhältnisse reagieren?
OBMANN: Wir haben jetzt mit der SPÖ ja acht Mandate, die "Liste für alle" zehn und das BZÖ fünf. Ich werde immer und bei allen Themen mit demjenigen zusammenarbeiten, mit dem ich meine Ziele für Althofen auch erreichen kann.














