Er will den Pfarrsaal zum Treffpunkt für alle machen
Stadtpfarrer Rudolf Pacher (57) will im Pfarrsaal moderne Seelsorge betreiben. Konzert am Freitag.

Foto © Phino
Ich komme aus dem Dorf am Rande des Gletschers, aus Innerfragant im Mölltal. Bin ein Tanzenberg-Absolvent und in meinem 32. Dienstjahr als Pfarrer", erklärt Rudolf Pacher seine Herkunft. Um 1,2 Millionen Euro ließ Pacher im Vorjahr das Pfarrzentrum St. Veit umbauen.
Komfortabel. Dessen Zentrum ist ein Saal, der rund 200 Personen komfortabel aufnimmt. "Dieser Saal dient der Kirche zur liturgischen Vorbereitungsarbeit, aber auch um zeitgemäße und offene Seelsorge praktizieren zu können. Dazu zählen Schülerseelsorge, Orientierungstage, Supervisionsarbeit", sagt Pacher.
Themel und Co.Dieser neue Saal in St. Veit ist auch ein Angebot an Schulen und Kindergärten sowie Vereine, die sich im kirchlichen Bereich engagieren. So wird am 27. Februar, die Fastenzeit intellektuell einleitend, zu Gunsten der Caritas ein spannender Abend gestaltet. Dieter Themel und Co. werden Lieder und Texte gegen Krieg, Hass und Gewalt präsentieren. Dabei kommt auch Musik von Tom Waits zum Einsatz, klare Statements gegen den Holocaust werden abgegeben. Für Pacher (er ist ausgewiesener Freund von Blues, Folkmusic, sowie klassischer Instrumentalmusik) ist das kein Problem. Als Gastgeber im Pfarrsaal ist er bemüht für ein abwechslungsreiches Programm zu sorgen.
Fasching und Frauen. So wird morgen ein Kinderfasching gefeiert. Die Frauenkulturtage (12. bis 14. März) finden auch dort statt. "Wir sind bestrebt die Betriebskosten und die Personalkosten für die Reinigungskraft einzuarbeiten", findet sich Pacher im weltlichen Management wieder. Zur Basis kommerziell genutzter Veranstaltungen soll der Kultursaal dennoch nicht werden. Er ist aber ein Signal der Öffnung und ein mögliches Forum für kirchennahe Institutionen und Menschen.













