Das erwartete Finale wackelt nun kräftig
In der CHL gab es am Dienstag doch überraschende Niederlagen von Steindorf und Althofen.
Damit war nun nicht unbedingt zu rechnen, dass in den zweiten Halbfinalbegegnungen in der CHL beide Favoriten eine Niederlage einstecken mussten. Fiel das 4:5 vom EHC Althofen in Lienz noch relativ knapp aus, so musste Steindorf in Spittal eine 0:4-Watsche hinnehmen. Somit steht es in der "Best-of-three-Serie" 1:1, steigen am Samstag die entscheidenden Matches um den Aufstieg in das Finale.
"Schwache Schiris". Die Aufgabe in Lienz haben sich die "Nashörner" aus Althofen wohl etwas leichter vorgestellt, doch die Osttiroler erwiesen sich als harte Nuss. "Wir konnten uns auf die Verhältnisse in Lienz nicht so einstellen, wie erwartet. Zudem mussten wir immer wieder einem Rückstand nachlaufen, was uns viel Substanz kostete", resümierte Althofen-Obmann Karl Weitensfelder die Niederlage. Für Trainer Peter Rozmann zeigte das Team eine kämpferisch starke Vorstellung. Was ihn aber aufregte war die Schiedsrichter-Leistung. "Eine wirklich schwache Darbietung der Schiris", schimpfte der Coach. "Wir mussten zwölf Mal auf die Strafbank, die Lienzer nur fünf Mal."
Falsche Richtung. Steindorf erwischte in Spittal einen rabenschwarzen Tag. Von der ersten Minute an lief es in die verkehrte Richtung. Die Steindorfer kamen nie richtig in Schwung, die Gastgeber wollten den Sieg einfach mehr. So kam es, wie es kommen musste. Die Spittaler schossen die Tore, Oberrauner und Co. blieben vor dem gegnerischen Gehäuse diesmal äußerst harmlos. "Wir sind nicht dort hingegangen, wo es weh tut, so kann man in der Play-off kein Match gewinnen", weiß Obmann Armin Ratz den Grund der Niederlage. "Der Sieg von Spittal geht vollkommen in Ordnung, da wir die schlechteste Leistung der Saison zeigten", fügt der Funktionär hinzu.















