Friesach jubelt über Titel
Nach dem 3:1-Triumph gegen Nockberge ist Friesach wieder in der Unterliga. EHC Treibach kann in Lienz den CHL-Finaleinzug fixieren.

Foto © KöstingerJubel über den Aufstieg
Lang hat's gedauert, aber jetzt ist der FAC Friesach am Ende seiner Eishockeyträume. Die Burgenstädter Eishackler besiegten am Samstag im Finale der 1. Klasse Ost den EC Nockberge mit 3:1 (1:0, 0:1, 2:0), steigen als Meister nun in die Unterliga Ost auf.
Genugtuung. Mathias Rumpold, Simon Weratschnig und Gernot Wiespichler erzielten die Tore im Endspiel, das aus Witterungsgründen in Althofen ausgetragen werden musste. Eine Genugtuung ist der Titel auch für Trainer Erich Schabernig: "Diese Mannschaft hat heuer toll gekämpft, ein Großteil von ihr ist nicht einmal 25 Jahre alt, die erfahrenen Spieler ergänzen sich bestens mit den jüngeren!" Schabernig konnte in allen zwölf Partien immer auf den ganzen Kader zählen: "Eine Meisterschaft ohne Verletzte gibt's fast nicht mehr!"
Zwei Wochen. Franz Rinner und Simon Weratschnig führen punktegleich die klubinterne Punktestatistik mit je sieben Zählern an. "Ein Unentschieden hätte uns ja schon gereicht, aber so spannend wollten wir es natürlich nicht machen", scherzt Weratschnig, der mit seinen Klubkameraden mehr als zwei Wochen auf dieses entscheidende Match warten musste. "Wir sind beinahe schon aus dem Rhythmus gekommen, noch dazu steht ein großer Teil unseres Teams bereits im Fußballtraining des FAC", erzählt Weratschnig, dessen Bruder Thomas als Torhüter in der gesamten Meisterschaft tolle Partien lieferte, Friesach hat mit Abstand die wenigsten Tore erhalten. Das 1.-Klasse-Duell war quasi das Vorspiel zum CHL-Halbfinalschlager Althofen gegen Lienz. Die Hausherren spielten nach der blamablen Leistung vor einer Woche gegen Velden wie ausgewechselt, siegten verdient mit 4:0. Mann des Abends war EHC-Goalie Daniel Höller. "Mit einer ähnlichen Taktik können wir heute in Lienz den Sack schon zumachen", hofft Althofen-Coach Peter Rozmann.
Kein Entscheidungsmatch. Steindorf will nach dem schwer erkämpften und überharten Heimsieg gegen Spittal sich auf kein Entscheidungsmatch einlassen. Trainer Günther Ropatsch hat dabei Sorgenfalten auf der Stirn: "Ich erwarte mir leider eine Schlacht, es wird noch um einen Gang härter."















