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Zuletzt aktualisiert: 10.02.2009 um 19:47 UhrKommentare

Vier rittern um Wachernigs Nachfolge

"Ring frei" zur Bürgermeisterwahl heißt es in Straßburg. Bürgermeister Ferdinand Wachernig setzt sich nach 18 Jahren im Amt zur Ruhe und übergibt den Chef-Sessel.

Seit 1991 lenkt Ferdinand Wachernig die Geschicke in Straßburg. Jetzt übergibt er sein Amt

Foto © Archivfoto KöstingerSeit 1991 lenkt Ferdinand Wachernig die Geschicke in Straßburg. Jetzt übergibt er sein Amt

Im Vorfeld der Bürgermeisterwahlen steht in Straßburg schon eines fest: Nach dem 1. März wird der Bürgermeister nicht mehr Ferdinand Wachernig heißen. Wachernig (BZÖ) setzt sich nämlich nach 18 Jahren als erster Mann in Straßburg zur Ruhe.

Stark umworben. Umworben wird der freiwerdende Chef-Sessel gleich von vier Kandidaten. Für Wachernigs Parteikollegen Franz Pirolt ist eines klar: "Der Bürgermeister-Posten muss gehalten werden." Schlagwörter wie ein energieunabhängiges Straßburg oder Maßnahmen für ein staubfreies ländliches Wegenetz finanziert ohne Anrainerbeträge finden sich in seinem Wahlprogramm wieder.

Schutzwegsicherung. Für die ÖVP geht Hans Drescher als Spitzenkandidat ins Rennen. Wie er seine Chancen sieht? "Sehr gut. Ich habe ein gutes Team hinter mir", so Drescher. Für ihn haben die Unterstützung von Pendlern, eine weitere Asphaltierungsoffensive und die Schutzwegsicherung im Stadtgebiet im Werben um die Wählergunst oberste Priorität.

"To-do-Liste." Für die Schutzwegsicherung macht sich auch SPÖ-Spitzenkandidat Hubert Putz stark. Ebenfalls auf seiner "To-do-Liste" zu finden: Die Sicherung von Arbeitsplätzen, leistbares Wohnen und die Ansiedelung eines zweiten Nahversorgers für Straßburg. Was seine Chancen betrifft, will er sich nicht festlegen: "Es ist schwer zu sagen, aber ich hoffe doch sehr gut."

"Der Wähler entscheidet." Mit dem 53-jährigen Helmut Stingl schickt auch die FPÖ einen Kandidaten ins Rennen. "Der Wähler entscheidet", sagt Stingl. In seinem Programm wirbt er unter anderem mit der Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, der Verdoppelung der Jungfamilienförderung und mit Beleuchtung der Schutzwege mittels Photovoltaik.

PETRA LERCHBAUMER

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Franz Pirolt (BZÖ) will den Bürgermeister-Sessel habenFoto © KK

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Helmut Stingl (FPÖ): "Wähler entscheidet"Foto © KK

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Hans Drescher (ÖVP) setzt auf sein gutes Team im HintergrundFoto © KK

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Hubert Putz (SPÖ) hofft auf gute Chancen bei der WahlFoto © KK

So wählte Straßburg im Jahr 2003

Kandidaten. Hubert Putz (SPÖ), Ferdinand Wachernig (FPÖ), Siegfried Brunner (ÖVP).
Bürgermeisterwahl.
1. Wahlgang. Hubert Putz 391 Stimmen (27,5 Prozent), Ferdinand Wachernig 686 Stimmen (48.3 Prozent), Siegfried Brunner 343 Stimmen (24.2 Prozent).
2. Wahlgang. Hubert Putz 505 Stimmen (37.9 Prozent), Ferdinand Wachernig 827 Stimmen (62.1 Prozent).
Gemeinderatswahl.
1836 Wahlberechtige, 1504 abgegebene Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 81.9 Prozent. 1447 Stimmen waren gültig, 57 waren ungültig. Die 19 zu vergebenen Mandate verteilten sich wie folgt: SPÖ fünf, FPÖ acht und die ÖVP sechs Mandate.

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