Sabine Schöffmann klopft an die WC-Tür
Die 16-Jährige Snowboarderin vom ESV St. Veit fährt heuer äußert erfolgreich im Europacup.
Im Europacup hat sich die Drasendorferin Sabine Schöffmann bereits voll etabliert. Immerhin reichte es bisher für insgesamt sechs zweite Plätze, der erste Europacup-Sieg scheint also nur mehr eine Frage der Zeit. Wie groß ist der Sprung vom Europacup zum Weltcup? "Die Kurse sind noch um eine Dimension selektiver", erklärt das sympathische Girl. Dabei schien dies Saison für Sabine bereits Mitte Oktober beendet zu sein. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch im Training. Aber bereits Anfang Dezember kam die ÖSV-Nachwuchsboarderin zurück auf die Rennpiste. "Mit einem Sieg in einem FIS-Rennen am Patscherkofel (Tirol) bescherte sich Sabine das wohl schönste Weihnachtsgeschenk", meinen die stolzen Eltern, Ilse und Werner Schöffmann. Übrigens: Ausschlaggebend für die Weltcup-Nominierung in Gastein war schlussendlich der dritte Platz bei den offenen Deutschen Meisterschaften im Snowboardcross. "Für die Standortbestimmung war dieser erste WC-Einsatz Goldes wert. Natürlich erwarte ich mir noch keinen fixen Startplatz im Weltcup. Aber zumindest gezeigt habe ich, was ich drauf habe", meint die 16-Jährige.
Nächste Ziele. Nach einem ersten Platz bei den Alpen Adria Jugendspielen in Belluno (Italien) und den Sieg bei den Österreichischen JugendMeisterschaften am Wochenende konzentriert sich Sabine bereits auf die Jugend-Olympiade, die Mitte Feber in Polen über die Bühne geht. Anfang März steht noch die Junioren-WM in Japan an, wofür sie sich aufgrund ihrer bisherigen Spitzenplatzierungen bereits qualifiziert hat. In Japan wird die Gymnasiastin in allen Disziplinen starten. Sabine: "Mein großes Ziel ist eine Medaille."















