S 37-Gegner fordern alternatives Konzept
Bürger verlangen, dass nicht nur Asfinag plant.

Foto © PhinoFranz Kerschbaumer, Annette Hochsteiner-Lemisch, Barbara Jury
Diskutiert in Sachen Ausbau der S 37 wurde Mittwochabend bei einer Informationsveranstaltung in Sand, zu der die Bürgerinitiative "Verkehrt, Stopp den Ausbau der S 37" lud. Der Obmann der Bürgerinitiative, Franz Kerschbaumer, forderte Frauensteins Bürgermeister Karl Berger auf, seitens der Gemeinde auch ein alternatives Sicherheitskonzept für die S 37 in Auftrag zu geben und nicht nur die Asfinag planen zu lassen.
Schadstoffbelastung. Kerschbaumer informierte an diesem Abend zudem, dass mit dem Ausbau der S37 zur Transitautobahn auch Betriebsansiedelungen in Gefahr seien, denn: "In Regionen mit grenzwertüberschreitender Schadstoffbelastung der Luft dürfen schon jetzt 100 Meter rechts und links von Autobahnen nur Betriebe mit irrelevanten Emissionen angesiedelt werden. Ab 2012 soll dieser Korridor auf 300 Meter rechts und links einer Autobahn erweitert werden", kündigt der Obmann der Bürgerinitative eine Novelle des Bundes-Immissionsgesetzes an. Der anwesende Bürgermeister Berger, der für einen Sicherheitsausbau der S37 mit Mittelleitschiene und Pannenstreifen eintritt, lud die Bürgerinitiative ein, an Problemlösungen mitzuarbeiten.














