Mit dem Einsatz der Eltern
Der Schiclub SC Sonnenkraft St. Veit ist eine der großen Talenteschmieden Kärntens. 14 aktive Schiläuferinnen und Schiläufer werden betreut.
Der SC Raika Sonnenkraft St. Veit ist einer jener Kärntner Schiclubs, deren Nachwuchsläufer in den Ergebnislisten des Kärntner und Österreichischen Schiverbandes immer wieder im Vorderfeld aufscheinen. Haupttrainer Walter Gratzer wird in seiner Arbeit vom Robert Moser (Alpinwart des Kärntner Schiverbandes) unterstützt. Während Anna Groicher (Kinder II) und Jeanine Kohlmaier (Kinder I) in ihren Klassen als Aufsteiger gelten, kämpfen andere Aushängeschilder mit der Konstanz.
Comeback. Max Wimmler (Schüler II) ist nach einer schweren Verletzung wieder zurück, legte zuletzt auf der Gerlitzen im Rennen eine Laufbestzeit hin, schaffte bei diesem Rennen den vierten Gesamtrang. Wimmler gewann heuer den Technikbewerb des Landesverbandes. Ähnliches gilt für seine Schwester Magdalena (16), die im Kärntner Damenkader damit kämpft, ihre ausgezeichneten Trainingsleistungen auch in zwei Durchgängen umzusetzen.
Abfahrt. Alexander Certov (Landeskader) wiederum hat erste FIS-Rennen hinter sich gebracht. Er ist dabei, die Abfahrt als "seine" Disziplin zu entdecken. Moser dazu: "Im internen Vergleich seiner Alterskollegen sind Certovs Leistungen in Ordnung, mit der allgemeinen Klasse darf er sich natürlich noch nicht vergleichen." Julia Klaming wiederum dominiert die Schüler II, sie wird in den Jugendkader aufsteigen. Moser: "Julia wird bei den Alpe-Adria-Winterspielen dabei sein, für eine Läuferin des Jahrganges 94 ist das eine Auszeichnung", sagt Moser.
20 Rennveranstaltungen. Der SC Raika St. Veit bildet aber nicht nur Rennläufer aus. Eltern und Funktionäre verdienen das Vereinsbudget mit Veranstaltungen und Rennen. Bis zu 20 Rennveranstaltungen, vom Bambini-Cup bis zum Mountainbike-Rennen auf den Lorenziberg, werden vom Verein durchgeführt. "Wir stellen Pistenarbeiter, Zeitnehmer und vieles mehr. Die Einnahmen aus diesen Bewerben, die dank enormer Eigenleistungen der Eltern beim Verein bleiben, helfen uns ein Budget zu erwirtschaften, das die Ausbildung des Nachwuchses garantiert", erklärt Moser.
















