Fünf von zwölf Titel abgeräumt
Der SV St. Veit träumt von einem Schwimmzentrum mit einer längst notwendigen 50-m-Bahn.
St. Veit wird immer mehr zur Schwimmhochburg Kärntens. Sportlich haben die jungen Wasserathleten die Nase vorne und auch organisatorisch verdient der Schwimmverein seine Meriten. Zwei Mal in den letzten drei Monaten sprang der Schwimmverein Europartner St. Veit als Retter in der Not ein, um eine Meisterschaft im städtischen Hallenbad durchzuführen. "Mit den Kärntner Schwimmmeisterschaften am 31. Jänner und am 1. Feber steht uns schon das dritte Event ins Haus", sagt SV-Obmann Christian Kukla, der mit seinen Vereinsmitarbeitern und dem Landesverband die Meisterschaft durchführt.
Der SV St. Veit sollte schon ab der kommenden Landesverbandsvorstandssitzung am 28. Jänner tatkräftig im Verband mitarbeiten: Christian Kukla und Hansjörg Moitzi sollen in dieses Gremium kooptiert werden, angetrieben wird das Funktionärsduo von ehrgeizigen Plänen: "Ein langfristiges Ziel im Verband sollte sein, eine gemeinsame und schlagkräftige Linie zu finden, um dem Schwimmsport in Kärnten optimale Trainingsmöglichkeiten zu bieten", sagt Kukla. Konkret schwebt ihm ein "Landesschwimmsportzentrum" mit einer 50-Meter-Bahn in St. Veit vor. "Darin sollten sämtliche Wassersportarten und auch die Triathleten konkurrenzfähige Trainingsmöglichkeiten finden. Derzeit gibt es in ganz Kärnten und Osttirol keine geeignete Langbahn", so Kukla.
Sportlich hat der Klub seine Weichen schon lange für eine gedeihliche Nachwuchsarbeit gelegt. Am vergangenem Wochenende räumten die St. Veiter Nachwuchsschwimmer bei den Jahrgangsmeisterschaften im St. Veiter Hallenbad ordentlich ab. Von zwölf zu vergebenden Titeln gingen fünf an St. Veit: Nadine Haas (1996), Julia Kukla (1998), Markus Bräuhaupt (1995), Severin Kukla (1997) und Franz Adam (1998).















