Viel Lärm um Babys auf der Wies'n
Kleine Zeitung-Leser aus St. Veit kritisieren, dass Eltern ihre Kinder dem Rummel aussetzen.
Babys, die spätabends am Rande von Festhallen gewickelt werden, und Kleinkinder, die über mehrere Stunden hinweg dem Lärm an den Fahrgeräten und dem Zigarettenrauch in den Hütten ausgesetzt werden. Solche Zustände ärgern viele Leser der Kleinen Zeitung.
Lärmbelastung.
"Sogar spät am Abend sieht man noch Frauen mit Kinderwagen im Festzelt", so eine Leserin. Von anderen wurde beobachtet, dass Menschen den ganzen Tag mit ihren Babys auf der Wies'n verbringen. Dass das nicht ratsam ist, bestätigen Experten. "Zu große Lärmbelastung ist für Kinder auf keinen Fall gut", sagt Peter Kurnik, Arzt für Kinder- und Jugendheilkunde in St. Veit.
Empfindlicher. Das sieht auch Oberarzt Helmut Litscher von der Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde am Landeskrankenhaus Klagenfurt so: "Es kommt natürlich immer auf den Schallpegel an. Aber wenn dieser sehr hoch ist, kann auch schon eine kurze Beschallung für Probleme sorgen." Denn das kindliche Ohr ist weitaus empfindlicher als das Erwachsene. Ebenfalls für Kleinkinder ungeeignet seien Festzelte - nicht allein aufgrund des Lärms, sondern auch wegen der Luftverunreinigung durch Zigarettenrauch, so Litscher: "Das ist aber im Gasthaus dasselbe."
Stickige Luft.
Mit den Kindern stundenlang auf der Wies'n zu bleiben, davon rät der Oberarzt ebenso ab, da das Kind so keine Möglichkeit habe, sich zu erholen. Das Wickeln am Rande der Wies'n hält er für wenig bedenklich, sofern das Kind den Außentemperaturen angepasst angezogen ist. Weil aber häufig nicht nur die Eltern sondern auch schon kleine Kinder auf den Wiesenmarkt wollen, rät Litscher zu kurzen Besuchen, bei denen man so weit es geht Lärmquellen und Hütten mit stickiger Luft vermeidet.
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Tipps für Eltern
Zeit. Kurze Besuche und dies nicht Spätabends, denn kleine Kinder müssen sich ausruhen
Vermeiden. Lärm, Rauch













