St. Veit durch neues Rückhaltebecken vor Hochwasser geschützt
Das Becken hat eine Speicherkapazität von 3,5 Millionen Kubikmetern. 9,6 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert.
Ein neues Rückhaltebecken, das die Kärntner Bezirksstadt St. Veit an der Glan vor Hochwasserereignissen schützen soll, ist am Freitag feierlich seiner Bestimmung übergeben worden. Ein 1400 Meter langer und 7,6 Meter hoher Damm wurde quer zum Glanfluss errichtet, das Rückhaltebecken fasst ein Volumen von 3,6 Millionen Kubikmeter Wasser. Insgesamt wurden 9,6 Millionen Euro investiert.
Notwendige Sicherheitsmaßnahmen.
Mit dem Wasserspeicher könnten rund 50 Hektar Siedlungsraum mit mehr als 300 Wohnobjekten vor einem 100-jährigen Hochwasser geschützt werden, erklärte Umweltminister Josef Pröll (ÖVP). Kärntens Umweltreferent Reinhart Rohr (SPÖ) meinte, die Sicherheitsmaßnahmen seien dringend nötig gewesen, die Umsetzung sei gelungen, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen hätten. Im Mai 2006 war mit den Arbeiten begonnen worden. Die rasche Umsetzung sei nur möglich gewesen, weil sich die Stadt St. Veit entschieden habe, das Projekt vorzufinanzieren, sagte Bürgermeister Gerhard Mock (SPÖ).













