"Heimvorteil" am Nachbar-Platz
Ebersteins Fußballer müssen bis Herbst für Heimspiele nach Brückl pendeln. Grund: Quer durch den Fußballplatz wird Druckrohrleitung verlegt.

Foto © GebeneterBaustelle statt Sportplatz - noch bis Herbst
Auf den so genannten "Heimvorteil“ müssen die Ebersteiner Fußballer von der U8 bis zur Kampfmannschaft heuer im Frühjahr verzichten. Quer durch den Fußballplatz wird eine Druckrohrleitung vom Dolomitwerk verlegt. Der gesamte Platz ist eine Baustelle und kann derzeit nicht bespielt werden.
Brückl kam entgegen.
"Die Nachbargemeinde Brückl ist uns sehr entgegen gekommen. Unsere Mannschaften dürfen ihre Heimspiele dort durchführen“, sagt Andreas Grabuschnig, der Bürgermeister von Eberstein. Das sei eine notwendige Übergangslösung. Nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen sind, soll der Sportplatz wieder saniert werden. "Die Unwetter der vergangenen Jahre haben aber ein großes Loch in unser Budget gerissen. Wir haben jetzt wenig Spielraum für andere Projekte“, sagt Grabuschnig.
240.000 Euro Kosten.
Darum wird jetzt beim Land um eine Finanzspritze für die Sportplatzsanierung angesucht, die rund 240.000 Euro kostet. "Unterstützung gibt es auch vom Dolomitwerk, der Gemeinde bleiben rund 180.000 Euro zu zahlen“, sagt Grabuschnig. Da auch der Tennisplatz und das angrenzende Sportlerheim schon einige Jahre am Buckel haben und sanierungsbedürftig sind, sollen diese im gleichen Atemzug auf den neuesten Stand gebracht werden. "Damit fallen noch einmal 250.000 Euro für das Heim und 160.000 Euro für die Tennisplätze an“, sagt Grabuschnig.
Ab Herbst echte Heimspiele möglich.
Die Sanierungen müssen laut Grabuschnig für die Bürger gemacht werden: "Wir sind stolz, so ein reges Vereinsleben zu haben und wollen natürlich die Jugend in unseren Vereinen behalten.“ Im Herbst sollen wieder "echte“ Heimspiele in Eberstein stattfinden können.














