Politik InternÖVP nominiert Kandidaten für die Landtagswahl

AAB, Frauen und Junge ÖVP haben entschieden.Martin Mayerl als Spitzenkandidat wohl unumstritten. Aber: Was ist mit dem Wirtschaftsbund? Wo bleibt Hermann Kuenz? Was ist mit Bernhard Webhofer?

Kurt Steiner (rechts) wurde vom AAB-Osttirol, dessen Obmann Andreas Köll (links) ist, für die Landesliste nominiert © RUGGENTHALER
 

In Osttirol rüstet sich die ÖVP für den nächsten Wahlgang. Einige Bünde und Teilorganisationen nominierten Bezirkslisten-Kandidaten für die Landtagswahl am 25. Februar 2018. „AAB und Frauen haben sich auf eine Person geeinigt“, sagt Andreas Köll, Bezirksobmann des AAB. Für beide Flügel einstimmig nominiert ist Elisabeth Mattersberger, Vizebürgermeisterin von Matrei und Bezirksobfrau der ÖVP-Frauen.

Eine Kandidatin für zwei Organisationen – das schuf Platz für die Junge ÖVP (JVP). „Wir bringen zwei Leuten auf die Bezirksliste – Markus Stefan, JVP-Regionalobmann Lienzer Talboden, und Christina Staffler aus Gaimberg“, informiert JVP-Bezirksobmann Michael Riepler. Noch nicht beschlossen, aber wohl fix ist, dass der Dölsacher Martin Mayerl, ÖVP-Bezirksobmann und Landtagsabgeordneter seit 2013, wieder als Spitzenkandidat (Bauernbund) ins Rennen geht.

Offen ist, ob für den Wirtschaftsbund Bezirksobfrau Silke Steiner auf die Bezirksliste kommt. Sie war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Nimmt sie selbst den Platz ein, dürften die Senioren Josef Told aus dem Oberland nominieren. Lässt Steiner etwa dem Sillianer Bürgermeister Hermann Mitteregger (Obmannstellvertreter Wirtschaftsbund Tirol) den Vortritt, müssen die Senioren eine Frau aufstellen – sonst geht der „Reißverschluss“ nicht zu.

Für die ÖVP-Landesliste wurde vom AAB Kurt Steiner (Lienzer Vizebürgermeister, AAB-Landesobmann-Stellvertreter) nominiert. Nirgends zu finden ist Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz (Dölsach). Er bekam sein Mandat 2013 über die Landesliste. Dass er dort noch einmal aufgestellt wird, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Bisher gab es für niemanden zwei Mal hintereinander einen Platz an wählbarer Stelle.

Gemunkelt wird: Für die Landesliste könnte Bernhard Webhofer aus Gaimberg als Bauernbund-Kandidat auftauchen. Damit könnte Osttirol blühen, wieder zwei ÖVP-Talbodenbauern im Landtag zu haben.

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Danke für Ihr Verständnis.

heimatosttirol
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"...der ÖVP blühen, wieder 2 Talbodenbauern"

Frau Ruggenthaler versucht wie immer Neid und Missgunst zu sähen. Aber verdorbene Saat geht nicht auf! Immerhim haben es Mayerl und Kuenz geschafft, ein Mandat für Osttirol zu erreichen, welches wir sonst nicht hätten.

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em61
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In Osttirol gibt es nicht nur Bauern - so wichtig diese für uns alle sind - sondern auch Wirtschaftstreibende, Arbeitnehmer, Frauen, Junge und Senioren! Daran wird sich auch in der ÖVP in Türkis nichts ändern.
Der Bauernbund kann also nicht alles haben, also einen aussichtsreichen Platz für den Nationalrat, den Bezirksobmann der ÖVP und unumstrittenen Spitzenkandidaten und wieder zwei (!) Landtagsabgeordnete aus dem Lienzer Talboden? Das würde im Oberland und im Iseltal, aber auch in der Dolomitenstadt wohl nicht so gut ankommen!

In allen diesen Gegenden, vor allem aber im Iseltal hat man politisch unter dem zweiten Bauernbundabgeordneten aus Dölsach sehr gelitten, weshalb es dort weiterhin blaue Festspiele geben dürfte, solange sich nichts ändert! Und das will Herr Mayerl ja ändern, hat er gesagt.

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heimatosttirol
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"gelitten"?
So lange die Bürgermeister weiterhin nur Handlanger von A. Köll bleiben darf man nicht überrascht sein, wenn dort Blau gewählt wird. Jeder im Bezirk kennt seine Art Politik zu betreiben. Deshalb wurde er auch bei der letzten, wie auch bei der Wahl 1999 abgewählt.

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