OsttirolOsttirolerin entwarf Kleider für "Germany's next Topmodel"

Die 19-jährige Modestudentin Silvana Kuenz entwarf zwei Kleider für die „Damen“ der TV-Castingshow „Germany´s next Topmodel“.

Silvana Kuenz entwarf zwei Kleider für überdimensionales Schachspiel für Heidi Klums „Damen“ © KK/Kuenz
 

Donnerstag, 20:15 Uhr, ProSieben – Germany’s next Topmodel: Für unzählige, vor allem weibliche Fernsehzuschauer, ist die Castingshow für herangehende Models ein Fixstarter beim feierabendlichen Fernsehen auf der Couch. Viele der Zuschauerinnen träumen selbst davon, einmal bei der berühmten Sendung mit Supermodel Heidi Klum mitmachen zu können. Um dann eines dieser wunderschönen Kleider tragen zu dürfen, die je nach Shooting individuell entworfen werden.

Aber wer entwirft solche Kleider? Unter anderem Silvana Kuenz aus Dölsach. Die 19-jährige Studentin, die seit 2015 an der AMD (Akademie Mode & Design) studiert, bekam im Herbst 2016 diese einmalige Chance. „Als der Fernsehsender ProSieben an der AMD anrief, auf der Suche nach freiwilligen Studenten für das Projekt, war ich sofort Feuer und Flamme“, erzählt Kuenz. Die Aufgabenstellung lautete Kostüme für ein überdimensionales Schachspiel zu entwickeln, worin die angehenden Models dann „shooten“. „Ich bekam die Dame zugeteilt, was mich sehr freute. Diese Kleider sind sehr prinzessinnenhaft angehaucht. Genau mein Ding. Prinzessinnenkleider male ich ohnehin schon seit meiner frühesten Kindheit“, erklärt Kuenz. Es galt ein sogenanntes „Moodboard“, eine Skizze mit mehreren Ideen, zu kreieren. Die Entwürfe der Osttirolerin konnten dermaßen überzeugen, dass gleich zwei ihrer Kleider ausgewählt wurden.

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Von der Planung bis zu den fertig genähten Kleidern war es dann noch eine lange Reise. Der Zeitplan erlaubte keine Ruhepause. „Wir hatten nur acht Wochen Zeit. Ein Großteil der Weihnachtsferien musste daran glauben. Auch meine sonstigen schulischen Projekte musste ich in den Hintergrund stellen. Aber das war es auf jeden Fall wert“, ist die Studentin stolz.

Ausgestrahlt wurde die Folge am Donnerstag, 13. April und kann noch auf der ProSieben-Homepage nachgeschaut werden. „Wirklich publik wurde das nicht gemacht, dass die Kleider von ein paar Studenten sind, aber immerhin im Abspann komme ich zu Ruhm und Ehre“, schmunzelt Kuenz.

Das berühmte „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ von Heidi Klum blieb den beiden Models mit Kuenz-Kleidern erspart. Sie kamen weiter.
Für die junge Designerin, die schon mit 17 von Osttirol nach München zog, geht der Weg zum „Bachelor of Arts“ noch ein Stück. Drei Semester stehen noch bevor. Danach will sie die Welt sehen. Als Designerin zu arbeiten ist ihr großer Traum, allerdings nicht auf Dauer: „Ich glaube, nach einigen Jahren hat man von dieser kräftezerrenden Branche genug“. Bis dahin will Kuenz aber noch einiges erreichen und wer weiß, vielleicht trägt man schon bald Mode „by Silvana Kuenz“.

In edlen Kleidern traten die Kandidatinnen auf einem überdimensionalen Schachbrett gegeneinander an Foto © ProSieben/MICAH SMITH

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