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Der Mythos Dolomitenradrundfahrt

Die Dolomitenradrundfahrt erfreut sich auch im 20. Jahr größter Beliebtheit. Und heuer dürfen sich die Protagonisten wie die Stars des Giro fühlen, die rund zwei Wochen vorher durch Osttirol rollen.

 
Die Runde um die wildromantischen Lienzer Dolomiten führt durch die umweltfreundlichste Region Europas und gilt daher als ein besonderes Raderlebnis für Körper, Geist und Seele. Schon als im Jahre 1951 der Lienzer Josef Gliber in der Wulstreifenklasse die erste Dolomitenradrundfahrt gewann, sprachen die damaligen Organisatoren von einem wahren Klassiker.

Beliebt.Im Jahr 1986 wurde mit der ersten Touristikfahrt um die Lienzer Dolomiten diese Veranstaltung auch für den Breitensport geöffnet. Seither gilt die Dolomitenradrundfahrt als eine der beliebtesten Marathonveranstaltungen in ganz Europa.

Ein Hauch von "Giro". Das besondere Flair, die große Begeisterung der Bevölkerung und die perfekte Organisation verleiht jedem Teilnehmer immer wieder einen Hauch vom großem "Giro". Die Dolomitenradrundfahrt ist daher schon für viele Radsportfreunde zu einem Mythos geworden. Und bei der Jubiläumsfahrt am 10. Juni werden wieder zwei Strecken angeboten. Die traditionelle Dolomitenradrundfahrt "Classic" über 112 km (1850 Höhenmeter) und die neue Dolomitenrunde "Extrem" über 123 km (2680 Höhenmeter). Durch den gemeinsamen Start um 9.30 Uhr kann sich jeder Teilnehmer noch während der Fahrt für die jeweilige Strecke entscheiden.

Echter Giro in Osttirol. Und nachdem es den den Organisatoren der Dolomitenradrundfahrt heuer erneut gelungen ist den "Giro d'Italia" nach Osttirol - am 29. Mai ist Lienz Etappenziel - zu holen, können wenige Tage danach auch die Teilnehmer des Dolomitenradrundfahrt einen Hauch vom großen "Giro" auf der Pustertaler Höhenstraße verspüren.