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Ö-Tour

Rohregger Fünfter auf dem Kitzbüheler Horn

Der Schwede Kessiakoff hat die 2. Etappe der 63. Ö-Radrundfahrt von Innsbruck auf das Kitzbüheler Horn (158,3 km) für sich entschieden. Bester Österreicher war Thomas Rohregger auf dem fünften Platz.

© GEPA
 

Die, die das Kitzbüheler Horn kennen, wussten, was sie auf der 2. Etappe der Österreich-Radrundfahrt erwartet. Seit Montag wissen es auch jene, die sich zum ersten Mal über die 18 unbarmherzigen Kehren gequält haben.

Ein Carlos Sastre beispielsweise, der 2008 bei der Tour de France noch die gesamte Konkurrenz düpiert und sich damals in eindrucksvoller Manier den Gesamtsieg geholt hatte. Selbst er bekam die Härte des steilsten Radberges Österreichs am eigenen Leib zu spüren. "Es war schwieriger als erwartet", zollte er im Ziel sichtlich erschöpft dem Horn Tribut. Platz vier stand am Ende für ihn zu Buche - damit sorgte das berüchtigte "Teufelshorn" für die erste Überraschung des Tages.

Kessiakoff siegte

Die Zweite lieferte nämlich der, der als Erster die Ziellinie beim Alpenhaus überquerte: Fredrik Kessiakoff. Der Astana-Profi kletterte aus einer neunköpfigen Spitzengruppe heraus an die Spitze und gab seinen Vorsprung bis zum Schluss nichtmehr her. Sastre, der in den letzten steilen Schleifen noch das Tempo verschärfte oder Mauro Santambrogio (BMC), der Tageszweite, sahen das Trikot des Schweden wenn, dann nur von hinten. Kessiakoff feierte mit diesem Erfolg seinen ersten Profisieg bei einem Straßenrennen überhaupt. Ironie am Rande: Erst im letzten Moment rutschte der 31-jährige Ex-Mountainbiker noch aus dem Teamkader für die Frankreich-Rundfahrt. "Dieser Sieg ist wirklich eine kleine Genugtuung für mich. Das Horn war am Ende wie eine Mauer. Aber ich hatte gute Beine, habe mich auf meinen eigenen Rhythmus verlassen.

Die Österreicher? Lokalmatador Thomas Rohregger gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich und platzierte sich nach einem starken Rennen an fünfter Stelle. In der Gesamtwertung liegt der Tiroler zwar 1:44 hinter dem neuen Leader Kessiakoff, aber, so Rohregger "ist noch alles offen".

Bereits am Dienstag sind die Kletterer abermals gefordert. Von Kitzbühel führt das dritte Teilstück der Rundfahrt (174,5 km) über Felbertauern und Pustertaler Höhenstraße nach Prägraten in Osttirol (im ORF live ab 12.30 Uhr), ehe am Mittwoch die Königsetappe über den Großglockner in Szene geht.

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