Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Steiermark-Ausgabe
  • 19. September 2014 17:56 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren

    Bezirks- und Gemeindesuche

    Ortstafeln: Anzeige Inzkos gegen Dörfler zurückgelegt Letzter zweisprachiger Wegweiser montiert Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ortstafeln Nächster Artikel Ortstafeln: Anzeige Inzkos gegen Dörfler zurückgelegt Letzter zweisprachiger Wegweiser montiert
    Zuletzt aktualisiert: 12.04.2012 um 10:24 UhrKommentare

    Alle zweisprachigen Ortstafeln sind aufgestellt

    164 Ortschaften haben mittlerweile zweisprachige Ortsschilder und Wegweiser erhalten. Für die Ortsbezeichnungstafeln sowie für die Wegweiser waren die Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften zuständig, für die Ortstafeln das Land.

    Foto © APA

    Im vergangenen Jahr ist das Volksgruppengesetz nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen im Parlament als Verfassungsgesetz beschlossen worden. Darin wurden neben anderen Regelungen auch 164 Ortschaften aufgelistet, in denen es zweisprachige topographische Aufschriften geben muss. Festgelegt wurde auch, dass die Schilder möglichst rasch aufzustellen seien. Wie Albert Kreiner, Leiter der Infrastrukturabteilung des Landes Kärnten, auf APA-Anfrage erklärte, sei dies inzwischen erfolgt, die Vorgaben des Gesetzes seien umgesetzt worden.

    Am 1. April 2011 hatten sich die Verhandler in Klagenfurt auf ein Memorandum inklusive der Liste der zweisprachig zu beschildernden Ortschaften geeinigt, dem sowohl Bund als auch Land Kärnten und die Volksgruppenvertreter zustimmten. Bis zur Gesetzwerdung dauerte es dann noch ein wenig, am 16. August wurden schließlich in Bad Eisenkappel/Zelezna kapla und in Sittersdorf/Zitara vas die zweisprachigen Ortstafeln feierlich montiert, mit dabei waren unter anderen Bundeskanzler Werner Faymann und der damalige slowenische Regierungschef Borut Pahor.

    In den folgenden Wochen und Monaten wurden sukzessive die weiteren Tafeln montiert, im Oktober gab es einige Schmieraktionen, vor allem in der Gemeinde Eberndorf. Danach beruhigte sich die Lage aber wieder, und nun ist man fertig. Für die Ortsbezeichnungstafeln, das sind jene ohne blauen Rand, sowie für die Wegweiser waren die Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften zuständig, sie wurden laut Kreiner dabei aber vom Land "begleitet". Seither ist das Thema, das Kärnten seit Anfang der siebziger Jahre immer wieder beschäftigt hat, weitgehend von der Bühne verschwunden.

    Quelle: APA

    Mehr Ortstafeln

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Analyse: "Nur Gewinner in Schottland"

      Schottland hat sich gegen die Abspaltung von Großbritannien entschieden,...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Unionisten jubeln, Separatisten trauern 

      Unionisten jubeln, Separatisten trauern

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!