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    Ortstafeln: Anzeige Inzkos gegen Dörfler zurückgelegt Letzter zweisprachiger Wegweiser montiert Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ortstafeln Nächster Artikel Ortstafeln: Anzeige Inzkos gegen Dörfler zurückgelegt Letzter zweisprachiger Wegweiser montiert
    Zuletzt aktualisiert: 12.04.2012 um 10:24 UhrKommentare

    Alle zweisprachigen Ortstafeln sind aufgestellt

    164 Ortschaften haben mittlerweile zweisprachige Ortsschilder und Wegweiser erhalten. Für die Ortsbezeichnungstafeln sowie für die Wegweiser waren die Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften zuständig, für die Ortstafeln das Land.

    Foto © APA

    Im vergangenen Jahr ist das Volksgruppengesetz nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen im Parlament als Verfassungsgesetz beschlossen worden. Darin wurden neben anderen Regelungen auch 164 Ortschaften aufgelistet, in denen es zweisprachige topographische Aufschriften geben muss. Festgelegt wurde auch, dass die Schilder möglichst rasch aufzustellen seien. Wie Albert Kreiner, Leiter der Infrastrukturabteilung des Landes Kärnten, auf APA-Anfrage erklärte, sei dies inzwischen erfolgt, die Vorgaben des Gesetzes seien umgesetzt worden.

    Am 1. April 2011 hatten sich die Verhandler in Klagenfurt auf ein Memorandum inklusive der Liste der zweisprachig zu beschildernden Ortschaften geeinigt, dem sowohl Bund als auch Land Kärnten und die Volksgruppenvertreter zustimmten. Bis zur Gesetzwerdung dauerte es dann noch ein wenig, am 16. August wurden schließlich in Bad Eisenkappel/Zelezna kapla und in Sittersdorf/Zitara vas die zweisprachigen Ortstafeln feierlich montiert, mit dabei waren unter anderen Bundeskanzler Werner Faymann und der damalige slowenische Regierungschef Borut Pahor.

    In den folgenden Wochen und Monaten wurden sukzessive die weiteren Tafeln montiert, im Oktober gab es einige Schmieraktionen, vor allem in der Gemeinde Eberndorf. Danach beruhigte sich die Lage aber wieder, und nun ist man fertig. Für die Ortsbezeichnungstafeln, das sind jene ohne blauen Rand, sowie für die Wegweiser waren die Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften zuständig, sie wurden laut Kreiner dabei aber vom Land "begleitet". Seither ist das Thema, das Kärnten seit Anfang der siebziger Jahre immer wieder beschäftigt hat, weitgehend von der Bühne verschwunden.

    Quelle: APA

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