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    Zuletzt aktualisiert: 06.02.2012 um 16:01 UhrKommentare

    Rudi Vouk erhielt slowenischen Orden für Verdienste

    Für seinen Beitrag bei der Umsetzung von Rechten der slowenischen Volksgruppe wurde Rudi Vouk am Montag mit dem Verdienstorden der Republik Slowenien ausgezeichnet . "Wir sind auf halbem Wege", so Vouk.

    Der österreichische Rechtsanwalt Rudi Vouk (stehend) im Rahmen der Verleihung des Ordens für Verdienste um die Republik Slowenien am Montag in Ljubljana

    Foto © APA/RazborsekDer österreichische Rechtsanwalt Rudi Vouk (stehend) im Rahmen der Verleihung des Ordens für Verdienste um die Republik Slowenien am Montag in Ljubljana

    Der Kärntner Rechtsanwalt Rudi Vouk ist für seinen Beitrag bei der Umsetzung von Rechten der slowenischen Volksgruppe in Kärnten mit dem Verdienstorden der Republik Slowenien ausgezeichnet worden. Staatspräsident Danilo Türk händigte Vouk am Montag in Ljubljana das Ehrenzeichen aus. Vouk habe "außerordentliche Verdienste" für die Umsetzung der Rechte, die der slowenischen Minderheit gemäß dem Artikel 7 des österreichischen Staatsvertrags zustehen, steht in der Begründung der Auszeichnung.

    "Ich verstehe diese Auszeichnung nicht als eine Auszeichnung für mich selbst, sondern für alle Kärntner Slowenen, die für die Verwirklichung unserer, slowenischen Rechte kämpfen", sagte Vouk bei der Verleihungszeremonie. Er verstehe sie auch nicht als eine Auszeichnung für eine vollendete Arbeit. "Wir sind auf halbem Wege", sagte er. Die bisherigen Resultate werden die weiteren Bemühungen der slowenischen Volksgruppe erleichtern, fügte Vouk hinzu. Er appellierte an Slowenien, der slowenischen Minderheit dabei weiterhin zu helfen.

    Wie Türk in der Begründung schrieb, sei Vouk von einer politischen Argumentation zu einer rechtlichen übergegangen, weil die slowenische Volksgruppe ihre Rechte weder mit Protest noch mit Dialog und auch nicht mit der Suche um Unterstützung der Parteien, Landes- und Bundesinstitutionen in Österreich verwirklichen konnte. Mit seinen Anträgen vor dem Verfassungsgerichtshof habe er die Minderheitsrechte von ideologischen Ebene auf die Ebene von Menschenrechten und Rechtsstaates gehoben.

    "Gerade wegen dieses Schritts, den Rudi Vouk als guter Kenner der Minderheitenproblematik konsequent und zielstrebig über ein Jahrzehnt lang setzte, ist es endlich zur Ortstafellösung gekommen, die jetzt schon umgesetzt wird." Somit habe sich eine der Hauptforderungen der Kärntner Slowenen ohne Spannungen mit den Kärntner Traditionsverbänden verwirklicht, steht in der Begründung weiter.

    "Zweisprachige Ortstafeln bedeuten die Anerkennung der slowenischen Minderheit in Kärnten und sind auch ein Ausdruck des Respekts für jene österreichische Bürger, die Angehörige der slowenischen kulturellen, sprachlichen und geistlichen Identität sind. Sie bedeuten auch die Anerkennung der Tatsache, dass Kärnten multikulturell ist", betonte der slowenische Präsident in der Begründung.

    Quelle: APA

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