Bezirks- und Gemeindesuche
Dörfler teilt in Wien Kritik und Ortstafel-Schoko aus
Die Zeiten, als Gerhard Dörfler noch persönlich bei Ortstafeln Hand anlegte, um zu verhindern, dass sie slowenisch beschriftet werden, sind vorbei. Er war es, der als Landeshauptmann die Ortstafelfrage abgehakt hat.

Foto © APA/Eggenberger
Diesen Bonus spielt er gerne auf Bundesebene aus, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Wiener "Landtmann". Den Journalisten hat er Schokolade mit der Aufschrift "Bad Eisenkappel - elezna Kapla" mitgebracht. Zwar gebe es "Schmieraktionen", klagt Dörfler. "Politisch ist das aber nicht mehr schick." Sein Auftritt ist unaufgeregt. Er reibt sich an seinem niederösterreichischen Amtskollegen Erwin Pröll, ("Onkel Erwin"), er kritisiert Bundesregierung und Bundespräsident Heinz Fischer für deren Umgang mit der Schuldenbremse. Fischer hatte die Opposition aufgefordert, bei der Abstimmung über die Schuldenbremse das Plenum zu verlassen, um eine Verfassungsmehrheit zu ermöglichen. Dörflers Vorwurf: Damit würde das Gesetz ja "quasi getürkt". Am Rande erwähnt Dörfler, dass Kärnten in den kommenden Jahren satte Defizite schreiben werde. Dass er dennoch auf "Teuerungsausgleich" und "Jugendtausender" beharrt, verwundert in Wien. Auch dass die nach der Verurteilung seines Vize Uwe Scheuch eingefrorene Koalition mit ÖVP-Chef Josef Martinz funktioniert. Dörfler: "Wenn das eine Eiszeit ist, dann ist der Glockner 6000 Meter hoch."













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