Bezirks- und Gemeindesuche
Ein Drittel machte bei Befragung zu Ortstafeln mit
Die von der FPK initiierte "Briefumfrage" über die Lösung der Frage Ortstafel-Frage ist am Freitag zu Ende gegangen. Die FPK ist über den Rücklauf von 140.000 Kuverts erfreut. Kritik gibt es jedoch von SP, VP und BZÖ.

Foto © EggenbergerLandesbedienstete zählen bis Samstag die Stimmzettel aus
Während am Freitag das Auszählen der Stimmzettel zur Ortstafelbefragung begann, startete auf politischer Ebene eine heftige Debatte. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sieht in den rund 140.000 Rücksendungen und der Beteiligung von einem knappen Drittel (31,6 Prozent) der 442.287 Wahlberechtigten einen "gewaltigen Erfolg. Die Menschen tragen die Ortstafellösung mit". Bekanntlich lehnten alle anderen Parteien die Befragung als Geldverschwendung ab. Wenn er Sonntag Nachmittag das Ergebnis präsentieren wird, so geht Dörfler gleich wie FPK-Chef Uwe Scheuch von einem "klaren Ja" aus. "Zwei Drittel der Kärntner haben sich nicht zwangsbeglücken lassen. Die Aktion ist ein rechtliches Nullum", bewertete SPÖ-Chef Peter Kaiser den Rücklauf anders. "Viel Lärm um nichts", kommentierte ÖVP-Chef Josef Martinz. BZÖ-Chef Josef Bucher betonte: 70 Prozent haben die Befragung boykottiert. Es sei eine Niederlage für die FPK, die bei der Landtagswahl 45 Prozent hatte. Dörfler hat die Befragung am Freitag gar als "zweite Kärntner Volksabstimmung" (nach jener von 1920) bezeichnet.










