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    Zuletzt aktualisiert: 10.10.2010 um 14:23 UhrKommentare

    Fischer für "faire" Ortstafellösung

    Bundespräsident Heinz Fischer rief dazu auf, die "Reifeprüfung der Geschichte zu bestehen", Bundeskanzler Werner Faymann erklärte seine "berechtigte Hoffnung" für eine Lösung bis 2012.

    Die Staatsspitze und LH Dörfler im Gespräch mit der Friesacher Abordnung

    Foto © APA/EggenbergerDie Staatsspitze und LH Dörfler im Gespräch mit der Friesacher Abordnung

    Bundespräsident Heinz Fischer hat sich im Rahmen des Festumzuges anlässlich des 90. Jahrestag der Kärntner Volksabstimmung von 1920 dafür ausgesprochen, "das Thema der Ortstafeln in fairer, sachlicher und vertragstreuer Weise" zu lösen. "Die Zeit ist reif - Cas je zrel", wiederholte Fischer in beiden Kärntner Landessprachen die Worte seiner Antrittsrede vor wenigen Monaten. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) verlieh seiner "berechtigten Hoffnung" Ausdruck, dass die Ortstafelfrage bis 20012 gelöst werde.

    "Mut zur Zukunft"

    "Ich rufe alle Beteiligten auf, durch verantwortungsvolles Handeln diese Reifeprüfung der Geschichte zu bestehen. Das liegt im Interesse Kärntens und im Interesse Österreichs", erklärte Fischer. Die Politiker, die "den Mut zur Zukunft" hätten und den Streit der Geschichte hinter sich lassen würden, würden einen starken Impuls für die Zukunft Kärntens setzen. "Sie werden in den Geschichtsbüchern Kärntens ihren Platz finden" so Fischer.

    Der Bundespräsident streute Kärnten in seiner Rede Rosen. Es sei "ein wunderschönes Land", in dem Fremdenverkehr und kulturelles Leben blühen würden sowie eine "hoch geschätzte Universität" mit über 10.000 Studierenden existiere. "Und die Gefahren der Vergangenheit sind gebannt", erklärte Fischer.

    "Ohne Diktat aus Wien"

    "Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass wir bis zum Jahr 2012 eine Lösung haben", sagte Bundeskanzler Faymann zum Thema Ortstafeln. Und eine Lösung würde "ohne Diktat aus Wien, sondern im Konsens mit Kärnten" zustande kommen, so Faymann. Er erinnerte daran, dass bei der Volksabstimmung von 1920 rund 60 Prozent der Wahlberechtigten für Österreich gestimmt hätten, "und darunter waren viele Slowenen", erklärte der Bundeskanzler.

    Wenn es vor 20 Jahren gelungen sei, die Berliner Mauer zur Seite zu schieben, könne man auch bis 2012 die Ortstafelfrage lösen, meinte Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK). "Es ist unsere Aufgabe, das Vermächtnis der 90-Jahr-Feier so zu verstehen, dass wir eine gute Lösung finden", erklärte Dörfler.

    Versöhnliches spielte sich auch am Rande der Veranstaltung ab. Valentin Inzko, Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, der noch in der Früh eine zweisprachige Radiosendung mit LH Dörfler moderiert hatte, traf auf Claudia Haider, Witwe des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider. Zur Überraschung der anwesenden Journalisten stellten sie sich sofort für Fotografen in Pose, um dann wenig später in ein minutenlanges persönliches Gespräch zu versinken.


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