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Karl Auer: "Zeit für neue politische Kultur"
Klaus Auer, Herausforderer von Amtsinhaber Josef Martinz, hat am Samstag beim ÖVP-Landesparteitag in Klagenfurt für "eine neue politische Kultur" geworben. Der ehemalige schwarze Nationalratsabgeordnete von der Plattform "Schwarz!Bewegt." geißelte die Koalition mit der FPK.

Foto © Weichselbraun
"Diese Koalition schadet Kärnten", sagte Auer. Es sei an der Zeit, das Bündnis mit Uwe Scheuch und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu beenden. "Wollt ihr wirklich, dass wir uns Scheuch und Strache ausliefern?", rief Auer den Delegierten in der Messehalle in der Kärntner Landeshauptstadt zu. Immerhin gäbe es etliche Korruptionsvorwürfe gegen Scheuch, meinte der Kandidat. Wenn bedeutende Zeitgenossen einen "lähmenden Nebel über Kärnten" orten würden (Zitat Diözesanbischof Alois Schwarz, Anm.), sei es notwendig zu handeln und mehr "Moral, Transparenz und Demokratie" zu fordern, so Auer.
"Wollt ihr wirklich, dass die ÖVP dauernd mit dem Hypo-Sumpf in Verbindung gebracht wird?", frag-te Auer weiter in den Saal. Dass das Thema Hypo und der "Birnbacher-Deal" immer wieder zum Thema würden, habe sich Martinz selbst zuzuschreiben, so Auer. Der Kandidat kritisierte auch den "aufgebläh-ten Parteiapparat" und forderte in der Ortstafelfrage ein "maßgebliches Durchsetzten" der Kärntner ÖVP.















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