Bezirks- und Gemeindesuche
Josef Martinz gegen Herausforderer Klaus Auer
Vor rund 1.000 Delegierten und Gästen hat am Samstag der mit Spannung erwartete Kärntner ÖVP-Landesparteitag in Klagenfurt begonnen. Neben dem amtierenden Parteichef Josef Martinz stellte sich der ehemalige Nationalratsabgeordnete Klaus Auer von der Plattform "Schwarz!Bewegt." der Wahl.

Foto © Weichselbraun
Klaus Auer will die Kärntner Schwarzen aus der Koalition mit der FPK lösen, Amtsinhaber Martinz plä-diert hingegen für das Beibehalten des Bündnisses mit Uwe Scheuch.
In der Woche vor dem Parteitag war der sogenannte "Birnbacher-Deal" medial mehrfach thematisiert worden. Der persönliche Steuerberater von Martinz, Dietrich Birnbacher, hatte für Beratungstätigkeiten während des Verkaufs der Kärntner Hypo Group Alpe Adria an die BayernLB im Jahr 2007 ein Millio-nenhonorar kassiert. Nun wurden in diesem Zusammenhang Vorwürfe der Parteienfinanzierung laut, die Martinz scharf zurückwies.
Vor Beginn des Parteitages wurde von den Anwesenden heftig diskutiert, welche Auswirkung die De-batten über den "Birnbacher-Deal" auf das Wahlverhalten der Delegierten haben werde. Überraschend für alle kam knapp vor Beginn der Veranstaltung die Absage von Bundesparteichef Josef Pröll, der offi-ziell "terminlich verhindert" war. Unter den Gästen befanden sich hingegen der ehemalige Nationalrats-präsident Andreas Kohl sowie Partei-General Fritz Kaltenegger. Eröffnet wurde der Parteitag traditionell mit Marschmusik.
















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