Bezirks- und Gemeindesuche
Feldkirchen steht hinter "seinem" Chef
Auer oder Martinz? Die ÖVP Kärnten wählt am Freitag ihren Vorsitzenden. Stimmberechtigte aus dem Bezirk sind eher für den Ossiacher Martinz.

Foto © KLZ/Helmuth Weichselbraun, APWer wird Vorsitzender?
Am Freitag werden am Landesparteitag der ÖVP in Klagenfurt 600 Delegierte aufgerufen, den Parteivorsitzenden zu wählen. Sie haben die Wahl zwischen ÖVP-Chef Josef Martinz aus Ossiach und seinem Herausforderer, dem Metnitzer Klaus Auer. Das Duell ist somit eröffnet. Im Bezirk Feldkirchen sind 39 Delegierte wahlberechtigt - und sprechen sich im Vorfeld eher für Martinz aus.
"Ich halte von derartigen Streitereien nichts, ein Hickhack ist nicht gut. Mein Lösungsvorschlag wäre daher, das Ganze intern zu klären. Beim Parteitag wird man sehen, was herauskommt", sagt Wolfgang Ebner, Bezirksparteiobmann der ÖVP. Kritisch äußert sich auch Feldkirchens Stadtparteiobmann Martin Treffner. "Wenn jemand wie Auer mitarbeiten will, soll er dabei sein und nicht rebellieren oder etwas neu erfinden. All die Probleme unserer Zeit kann man eher mit einer geschlossenen Basis bewältigen. Sollte der Einfluss aus Wien überhaupt stark werden, braucht es eine gefestigte Einheit bei allen Fraktionen", sagt Treffner. Er sehe jetzt die Möglichkeit - wie noch nie gegeben -, dass die Partei wieder jene Stärke erreicht, die sie hatte.
Kooperatives Arbeiten
Franz Mitter, Bürgermeister der Gemeinde Gnesau, übt ebenfalls Kritik. "Das Auftreten von Auer ist negativ. Man sollte kooperativ arbeiten und nicht immer das Schlechte herauspicken. Andererseits sollten die Gremien zusammenhalten und versuchen, die Schwächen gemeinsam auszumerzen. Es muss auch nach dem Parteitag ein konstruktives Zusammenarbeiten geben", so Mitter.
Seniorenbund-Obmann und Steuerbergs Bürgermeister Karl Petritz ist ähnlicher Meinung wie seine Parteikollegen: "So etwas muss man im Vorfeld intern klären." Er sowie auch der Großteil des Seniorenbundes spricht sich für den Amtsinhaber Martinz aus: "Wer es schlussendlich wird, entscheiden die Delegierten am Parteitag. Das ist ein normales, demokratisches Spiel."














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