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Behörde sagt Nein zu Wegsanierung

Bauern wollen Viehweg in der Kernzone des Nationalparks sanieren. Behörde ist dagegen.

 

Das Gößnitztal wird seit gut 500 Jahren nicht nur von Bauern aus Heiligenblut bewirtschaftet. die Agrargemeinschaft Gößnitzer-Ochsenalpe hat jährlich rund 150 Rinder und 300 Schafe auf den dortigen Weideflächen, die sich in 1900 bis 2600 Metern Seehöhe befinden.

Obmann Johann Bäuerle und über 100 Agrargemeinschafts-Mitglieder haben vor sechs Jahren um die Sanierung des uralten Triebweges angesucht. Eine drei Kilometer lange Strecke von Winkl bis nahe der Wirtsbauer-Hütte - das steilste Wegstück - wurde genehmigt und saniert.

Zur Verlängerung in die flachere Alm "sagt der Naturschutz Nein. Wir brauchen den 1,5 Meter breiten Triebweg zur Sicherheit unsere Tiere und Transporte", sagt Josef Aberger aus Maria Saal, der 33 Rinder aufgetrieben hat: "Sicherheit muss vorgehen, doch leider wurde viel Geld für Gutachten und ähnlichem ausgegeben - und trotzdem sagt der Naturschutz Nein zur Sanierung. Das ist nicht nur für mich falsch verstandener Naturschutz."

Dem widerspricht Bernhard Kulmitzer, stellvertretender Bezirkshauptmann und Referatsleiter für Bau und Umwelt: "Der Weg liegt in der NationalparkKernzone und die Sanierung ist aus Naturschutz-fachlicher Sicht nicht vertretbar. Da die Landwirte berufen haben, behandelt jetzt der Unabhängige Verwaltungs-Senat in Klagenfurt das Verfahren."

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