Sie tragen die Genusskrone mit Bauernstolz

Vier bäuerliche Direktvermarkter aus Kärnten erhielten die höchste Auszeichnung für regionale Lebensmittel.

© Lechner
 

Nun ist es wieder amtlich: Kärntens bäuerliche Produzenten gehören zu den besten Österreichs. Vier von 24 Kärntner Finalisten wurden am 26. Juni im Casineum Velden mit der Genusskrone Österreich ausgezeichnet. Sie wird alle zwei Jahre nach einem strengen Prüfungsverfahren vom Agrarprojektverein in den Kategorien Käse, Brot, Fisch, Obst und Rohpökelwaren vergeben. Die höchste Auszeichnung für regionale Lebensmittel soll bei heimischen Direktvermarktern Qualität und Innovation fördern und bei den Konsumenten Bewusstsein und Wertschätzung schaffen, erläuterte Genusskrone-Projektleiter Anton Heritzer vom Direktvermarkterverband Kärnten. Insgesamt wurden aus 130 österreichischen Teilnehmern 25 Sieger gekürt.

Zum zweiten Mal errang heuer der Forellenhof Marzi aus St. Stefan im Lavanttal, der bei der Alpe-Adria Fischprämierung sieben Mal Gold, drei Mal Silber und drei Mal Bronze holte, die Trophäe für die Graved Lachsforelle. Marzi hat sich auf heimische Fische in unterschiedlichsten Variationen spezialisiert.

Der ebenfalls medaillengekrönte Bio Sonnenhof Ratheiser aus Wieting erzeugt seit 23 Jahren Biobrot aus selbst angebauten und frisch vermahlenen Getreidesorten und Ur-Dinkel-Backwaren für Allergiker. Diesmal überzeugte Bio-Kraftbrot.

In Berg im Drautal stellen Sepp und Birgit Moser, die schon vier Mal Gold erhielten, neben Weichkäse und Schnittkäse ihren Topfentraum mit diversen Früchten her. Heuer begeisterte die Variante mit schwarzen Ribiseln.

Gold-Gewinner bei der Kärntner Käse- und Joghurtprämierung sind auch Reinhold und Ulrike Hopfgartner aus Kleblach/Lind, die mit Original Obertrautaler Blöcki-Schafkäse das Rennen machten. Ihre Philosophie drückt aus, was viele Bauern täglich leben: "Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden."

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