Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Steiermark-Ausgabe
  • 22. Oktober 2014 16:01 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Nach einem Jahr Geduld "ein bissl mehr Gas geben" Landeshauptmann zwischen Marx und May Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Landtagswahl Nächster Artikel Nach einem Jahr Geduld "ein bissl mehr Gas geben" Landeshauptmann zwischen Marx und May
    Zuletzt aktualisiert: 05.03.2013 um 20:32 UhrKommentare

    Vorzug nur für den Wahlsieger

    SPÖ-Chef Peter Kaiser wurde auch Vorzugsstimmen-Kaiser. Beide Landeshauptmannvize für die Roten. Frauen ziehen für Schwarz, Orange und Grün in den Landtag.

    Peter Kaiser erhielt die meisten Vorzugsstimmen

    Foto © TraussnigPeter Kaiser erhielt die meisten Vorzugsstimmen

    Die Stärke, mit der die SPÖ und Peter Kaiser am Sonntag vom Wähler ausgestattet worden sind, wird sich in der Landesregierung ganz besonders zeigen. Nicht nur, dass die Roten wieder drei Regierungssitze (von insgesamt sieben) haben, sie stellen damit den Landeshauptmann sowie den Ersten und den Zweiten Landeshauptmannstellvertreter.

    Diese (seltene) einfarbige Konstellation gibt es laut Landtagsamtsdirektor Robert Weiß deshalb, weil die SPÖ mit 37,1 Prozent mehr als doppelt so stark ist wie die zweitplatzierte FPK mit 16,9 Prozent. Wobei das Gesetz die Möglichkeit für eine Vereinbarung bietet. Theoretisch könnte die SPÖ einen Landeshauptmannvize an eine andere Partei, einen Koalitionspartner, abgeben. Das müssen dann allerdings die drei stärksten Parteien in der Regierung so festlegen. Beispielhaft könnte das bedeuten: Wenn die SPÖ der ÖVP einen Landeshauptmannstellvertreter abgibt, muss FPK-Landesrat Christian Ragger dem zustimmen. Wer neben Kaiser und Beate Prettner drittes SPÖ-Regierungsmitglied wird, ist noch offen.

    SPÖ hält sich bedeckt

    Im Landtag bedeutet das Wahlergebnis, dass der SPÖ die Besetzung des Ersten und des Zweiten Landtagspräsidenten zusteht, der Dritte Landtagspräsident fällt der FPK als zweitstärkster Partei zu. Josef Lobnig soll vom Ersten auf den Dritten Präsidentensitz wechseln. In der SPÖ gibt man sich noch bedeckt. Mit Rudolf Schober und Reinhart Rohr wird für die Präsidentensessel spekuliert, Günter Leikam oder Klaus Köchl könnten SPÖ-Klubobmann werden.

    Eifrig haben die Wähler am Sonntag Vorzugsstimmen vergeben. Die Vorreihung eines Kandidaten von einem hinteren Listenplatz auf ein Direktmandat im Landtag ist allerdings via ausreichender Namensnennungen (3270 wären im Wahlkreis Klagenfurt notwendig gewesen) nur ein einziges Mal gelungen: Peter Kaiser kann 4776 Stimmen für sich verbuchen. Das Landtagsmandat wird er nicht besetzen: Er wird Landeshauptmann. Beate Prettner kam auf 1212 Nennungen. Der Grüne Rolf Holub verbuchte 2885 Stimmen. In der ÖVP kam Wolfgang Waldner auf 1556 Stimmen, der Moosburger Bürgermeister Herbert Gaggl auf 2018, Gabriel Obernosterer auf 1508. In der 2000er-Liga war auch Gerhard Dörfler (FPK) mit 2218 Stimmen. Zum Vergleich: Kurt Scheuch erhielt 665. BZÖ-Spitzenkandidat Josef Bucher wurde 882 Mal genannt. Gerhard Köfer vom Team Stronach, bei früheren Wahlen als SPÖ-Kandidat bei Landtags- wie Nationalratswahlen mehrmals Vorzugsstimmensieger, kam diesmal nur auf 1251 Nennungen.

    D rei Parteien haben ihre Landtagsmannschaft schon fast komplett: ÖVP, BZÖ und Grüne. Für die Schwarzen ziehen Karin Schabus, der bisherige Klubchef Ferdinand Hueter, der bisherige Abgeordnete Franz Wieser und Bürgermeister Gaggl fix in den Landtag ein; Wirtschaftsbunddirektor Markus Malle, wenn ÖVP-Chef Gabriel Obernosterer auf sein Mandat verzichtet.

    Die zwei Mandate des orangen BZÖ werden von Bezirksschulrätin Johanna Trodt-Limpl und Landesgeschäftsführer Willi Korak eingenommen.

    Und bei den Grünen gelten als fix: die bisherige Abgeordnete Barbara Lesjak, Zalka Kuchling und Reinhard Lebersorger. Die übrigen zwei Sitze sollen nach Maßgabe der fachlichen Qualifikation vergeben werden.

    ANDREA BERGMANN, ANTONIA GÖSSINGER, ROBERT BENEDIKT

    Mehr Landtagswahl

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Analyse: Kärnten ein Jahr nach der Wahl

      Nach der Landtagswahl am 3. März 2013 kam es in Kärnten mit der Dreier-K...Bewertet mit 5 Sternen

      Landtagswahl Kärnten 2013

      Endgültiges Ergebnis

       16.85% (-28.04) FPK
       

       37.13% (+8.4) SPÖ
       

       14.40% (-2.43) ÖVP
       

       12.10% (+6.95) GRÜNE
       

       11.18% (0) STRONACH
       

       6.40% (0) BZÖ
       

       0.99% (0) PIRATEN

      Top und Flop

       


      Bestens informiert durch die Wahl

      Mit dem Kleine Zeitung Gratis-Testabo sind Sie sechs Wochen hautnah am Geschehen. Lesen Sie über die Konfrontationen der Spitzenkandidaten der Kärntner Landtagswahl.

      Fotoserien

      Konstituierende Landtagssitzung: Weitere Fotos 

      Konstituierende Landtagssitzung: Weitere Fotos

       

      Kleine Zeitung Arena

      KLZ/Traussnig

      Keine Politikverdrossenheit: 1200 Besucher sahen die Kleine Zeitung-Diskussion der Spitzenkandidaten in Villach, 7000 im Netz.

       

      Wahl-Beilage zum Durchblättern

      Foto: Kleine Zeitung

      Ja zur Wahl am 3. März. Ja zum Mitbestimmen. Das vom Künstler Werner Hofmeister gestaltete Symbol hat aber einen Haken – 20 Seiten, damit sich die Wähler nicht in den Versprechen der Parteien verfangen.

      Spitzenkandidaten-Chat

      Josef Bucher, Rolf Holub, Gabriel Obernosterer, Gerhard Dörfler, Peter Kaiser, Gerhard Köfer | Foto: APA (1), AP (1), KLZ (4)

      Im Vorfeld der Kärntner Landtagswahl lud die Kleine Zeitung die Spitzenkandidaten der Parteien zum Chat, der auch live im Internet übertragen wurde. Hier finden Sie alle Gespräche zum Nachschauen.

       

      Ergebnis 2009

      Grafik: APA

      Fest in oranger Hand war Kärnten bei der vorigen Landtagswahl: Das BZÖ hatte am 1. März 2009 in allen Bezirken sowie in den beiden Städten Klagenfurt und Villach die Nase vorn.

      Landeshauptmänner seit 1945

      Foto: APA
       

      Die Parteiprogramme

      KLZ/Kanizaj

      Wissen Sie schon, wen Sie am 3. März in den Kärntner Landtag wählen? Hier finden Sie die ausführlichen Parteiprogramme aller Parteien als pdf-Download.

      Alle Bezirke im Überblick

       

      Apps für alle

      Montage

      Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

      Apps, Apps, Apps

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!