Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 03:33 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
FPK will Kostengrenze nicht überschritten haben Köfer: "Gefahr im Verzug beim Straßenbau" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Landtagswahl Nächster Artikel FPK will Kostengrenze nicht überschritten haben Köfer: "Gefahr im Verzug beim Straßenbau"
Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 20:36 UhrKommentare

"Nein" zu Dörfler als Landeshauptmann

Die sogenannte "Elefantenrunde" im ORF Kärnten hat am Sonntag nicht wirklich Neues zutage gefördert. Die Spitzenkandidaten wiederholten ihre Slogans. In der Landeshauptmannfrage stand Dörfler ziemlich allein da.

Foto © APA

Einzig Bucher kann sich das vorstellen, allerdings unter de facto nicht erfüllbaren Bedingungen. Dörfler will, dass die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann stellt, dies entspreche dem Wählerwillen. Ähnlich die Fronten in der Frage der Proporzregierung, die FPK will sie als einzige Partei jedenfalls beibehalten, die anderen wollen den Proporz abschaffen. Die Wahlkampfkostenbeschränkung von 500.000 Euro pro Partei wollen alle einhalten, diese wurde im vergangenen Herbst gesetzlich geregelt.

ORF-Chefredakteur Bernhard Bieche, der die Redezeit pro Wortmeldung auf 90 Sekunden beschränkt hatte, wollte von den Kandidaten wissen, ob die Vorverlegung der Wahl gerechtfertigt sei. Dörfler verwies sofort darauf, dass die Justiz auch gegen Mitglieder der Bundesregierung ermittle und dort fordere niemand Neuwahlen. Kaiser bezeichnete die vorzeitige Wahl als "mehr als berechtigt" angesichts der Korruptionsskandale. Obernosterer, der die ÖVP nach dem Auffliegen der Causa Birnbacher von Josef Martinz übernommen hat, meinte, man stehe zu seiner Verantwortung und habe einen Neuanfang gemacht. Holub empfindet keine Genugtuung, sondern "Scham über alles, was da passiert ist". Bucher forderte einen politischen "Wiederaufbau" Kärntens, Köfer kritisierte, die Situation in Kärnten sei "einmalig", es werde nur gestritten.

Köfer bekräftigte, dass er in keine Koalition gehen wolle, sollte das Team Stronach einen Regierungssitz schaffen, solle das freie Spiel der Kräfte walten und wiederholte, Dörfler nicht zu wählen. Ob er nach der Wahl Bürgermeister von Spittal bleibt, ließ Köfer offen. Bucher meinte, er könne "mit allen zusammenarbeiten". Seine Präferenz gehe in Richtung "rechts der Mitte". Nach Kärnten werde er nur wechseln, wenn das BZÖ einen Regierungssitz erringe. Holub betonte, die Parteien müssten Verantwortung übernehmen, natürlich könne man mit anderen zusammenarbeiten, aber zuerst müssten die Grundsätze für die nächsten 20 Jahre festgelegt werden. Sollte er den Sprung in die Regierung nicht schaffen, werde er im Landtag weiter Oppositionsarbeit leisten.

Obernosterer schloss Blau-Schwarz aus. Die FPK habe sich selbst aus dem Spiel genommen, so etwa durch die Forderung, nur mit Parteien zu verhandeln, welche der Öffnung des "Zukunftsfonds" zustimmen würden. Sollte die ÖVP den Regierungssitz verfehlen, werde er den Parteivorsitz an die nächste Generation übergeben, weil dann habe er sein Ziel verfehlt. Kaiser bezeichnete eine blau-rote Zusammenarbeit als "unvorstellbar", "es wird mit der SPÖ unter Peter Kaiser niemals eine Koalition mit den Freiheitlichen geben". Sollte er mit seinem Anspruch scheitern, werde er nicht in der Landesregierung bleiben. Für Dörfler gibt es in erster Linie eine "Koalition mit dem Wähler", was er tun wird, sollte er den Landeshauptmannsessel verlieren, sagte Dörfler nicht.

Weitere Diskussionsthemen waren unter anderen der mit 500 Millionen Euro dotierte Zukunftsfonds - den alle außer Dörfler nicht antasten wollen - und Sozialthemen, wo lediglich die ÖVP für Kürzungen "auf den Österreich-Schnitt" eintritt

Quelle: APA

KLEINE.tv

Matthias Krenn oder Christian Ragger?

Matthias Krenn - so heißt der zweite Kandidat für den Landesparteitag de...Bewertet mit 5 Sternen

Landtagswahl Kärnten 2013

Endgültiges Ergebnis

 16.85% (-28.04) FPK
 

 37.13% (+8.4) SPÖ
 

 14.40% (-2.43) ÖVP
 

 12.10% (+6.95) GRÜNE
 

 11.18% (0) STRONACH
 

 6.40% (0) BZÖ
 

 0.99% (0) PIRATEN

Top und Flop

 


Bestens informiert durch die Wahl

Mit dem Kleine Zeitung Gratis-Testabo sind Sie sechs Wochen hautnah am Geschehen. Lesen Sie über die Konfrontationen der Spitzenkandidaten der Kärntner Landtagswahl.

Fotoserien

Konstituierende Landtagssitzung: Weitere Fotos 

Konstituierende Landtagssitzung: Weitere Fotos

 

Kleine Zeitung Arena

KLZ/Traussnig

Keine Politikverdrossenheit: 1200 Besucher sahen die Kleine Zeitung-Diskussion der Spitzenkandidaten in Villach, 7000 im Netz.

 

Wahl-Beilage zum Durchblättern

Foto: Kleine Zeitung

Ja zur Wahl am 3. März. Ja zum Mitbestimmen. Das vom Künstler Werner Hofmeister gestaltete Symbol hat aber einen Haken – 20 Seiten, damit sich die Wähler nicht in den Versprechen der Parteien verfangen.

Spitzenkandidaten-Chat

Josef Bucher, Rolf Holub, Gabriel Obernosterer, Gerhard Dörfler, Peter Kaiser, Gerhard Köfer | Foto: APA (1), AP (1), KLZ (4)

Im Vorfeld der Kärntner Landtagswahl lud die Kleine Zeitung die Spitzenkandidaten der Parteien zum Chat, der auch live im Internet übertragen wurde. Hier finden Sie alle Gespräche zum Nachschauen.

 

Ergebnis 2009

Grafik: APA

Fest in oranger Hand war Kärnten bei der vorigen Landtagswahl: Das BZÖ hatte am 1. März 2009 in allen Bezirken sowie in den beiden Städten Klagenfurt und Villach die Nase vorn.

Landeshauptmänner seit 1945

Foto: APA
 

Die Parteiprogramme

KLZ/Kanizaj

Wissen Sie schon, wen Sie am 3. März in den Kärntner Landtag wählen? Hier finden Sie die ausführlichen Parteiprogramme aller Parteien als pdf-Download.

Alle Bezirke im Überblick

 

Apps für alle

Montage

Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

Apps, Apps, Apps

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang