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    Nach einem Jahr Geduld "ein bissl mehr Gas geben" Landeshauptmann zwischen Marx und May Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Landtagswahl Nächster Artikel Nach einem Jahr Geduld "ein bissl mehr Gas geben" Landeshauptmann zwischen Marx und May
    Zuletzt aktualisiert: 10.02.2013 um 08:54 UhrKommentare

    LH-Match steht 4:4:1

    Im Match um die Landeshauptleute blieb es in der letzten Landtagswahl-Runde unverändert beim 4:4:1. Ein Machtwechsel in Kärnten und Salzburg ist bei den Landtagswahlen 2013 möglich.

    Foto © APA

    Die SPÖ hielt ihre in Salzburg (Gabi Burgstaller) und der Steiermark (Franz Voves) sowie den Kernländern Burgenland (Hans Niessl) und Wien (Michael Häupl). Das traditionelle Schwarz setzten Niederösterreich (Erwin Pröll), Oberösterreich (Josef Pühringer), Tirol (Günther Platter) und Vorarlberg (Markus Wallner als Nachfolger von Herbert Sausgruber seit 2011) fort. Kärnten blieb der Sonderfall: Gerhard Dörfler gelang 2009, kurz nach Jörg Haiders Unfalltod, ein überraschend klarer Wahlsieg, und so war der Landeshauptmann erst orange und nach dem Wechsel der Kärntner zur FPÖ wieder blau.

    Dass sich das bei der vorzogenen Wahl in Kärnten am 3. März ändert, ist laut den Meinungsforschern noch keine ganz ausgemachte Sache. Wenn, dann würde die SPÖ Erste. Womit sie erstmals mehr Landeshauptleute stellen würde als die ÖVP. Dies könnte sich allerdings schon zwei Monate später, am 5. Mai, wieder ändern - wenn es der ÖVP in Salzburg gelänge, von der Finanzaffäre zu profitieren und Burgstaller vom Thron zu stoßen.

    Nicht ganz so heftige Auswirkungen, aber doch einige Spannung lassen die Wahlen in Niederösterreich (3. März) und Tirol (28. April) erwarten. In Niederösterreich versucht Erwin Pröll, auch gegen die starke Konkurrenz - inklusive Stronach - die Absolute zu verteidigen. 2008 ist ihm das mit dem besten Landtags-Ergebnis der letzten Runde, 54,39 Prozent, gelungen. Knapp (50,79 Prozent) hielt 2009 auch sein Parteifreund Herbert Sausgruber die Absolute in Vorarlberg. Die beiden roten Absoluten - in Wien und im Burgenland - gingen 2010 verloren.

    In Wien führte dies zu einer österreichweiten Premiere: Dort regieren seither Rot und Grün miteinander. Schwarz-Grün in Oberösterreich, 2003 etabliert, "überlebte" 2009 schon die erste Wahl. Ob dies auch die rot-schwarze Koalition in Salzburg tun wird, ist fraglich - hat LH Burgstaller doch eine weitere Zusammenarbeit mit LHStV. Wilfried Haslauer ausgeschlossen.

    In Kärnten ist die Frage, ob die blaue-schwarze Koalition eine Mehrheit bekommt. Denn abgesehen von den Turbulenzen der Blauen hat dort auch die - ohnehin schwache - ÖVP nach der Causa Martinz/Birnbacher schlechte Karten - und das Team Stronach mit Ex-SP-Bürgermeister Gerhard Köfer ziemlich gute. Weshalb LH Dörfler auch schon laut über eine Koalition mit dem Team Stronach nachdenkt.

    In Tirol kommen die Stronachs zwar nicht recht vom Fleck, aber dort sorgen VP- und SP-Dissidenten dafür, dass es für die schwarz-rote Koalition knapp werden könnte. Mit dem Rückzug Fritz Dinkhausers aus der Politik fällt zwar ein starker Konkurrent weg, aber ehemalige VP- und SP-Regierungsmitglieder treten mit der neuen Liste "vorwärts Tirol" an - die aber für eine Zusammenarbeit mit der ÖVP zu haben wäre.

    Quelle: APA

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      Endgültiges Ergebnis

       16.85% (-28.04) FPK
       

       37.13% (+8.4) SPÖ
       

       14.40% (-2.43) ÖVP
       

       12.10% (+6.95) GRÜNE
       

       11.18% (0) STRONACH
       

       6.40% (0) BZÖ
       

       0.99% (0) PIRATEN

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      Die Parteiprogramme

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      Wissen Sie schon, wen Sie am 3. März in den Kärntner Landtag wählen? Hier finden Sie die ausführlichen Parteiprogramme aller Parteien als pdf-Download.

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