Holpriger Start für Kärntner
In der nationalen Königsklasse, der 1. Schach-Bundesliga, gab es Licht und Schatten aufseiten der drei Kärntner Vertreter.
KLAGENFURT. Zu einem Härtetest für die drei Vertreter Kärntens in der ersten Schach-Bundesliga wurde der Saisoneinstieg. Die Bilanz im Wiener Tech Gate: drei Siege und sechs Verluste.
Zwei Siege ergatterte SV ASVÖ Fundermax St. Veit. Nach einem 2,5:3,5-Auftaktverlust gegen Salzburgs Team SIR folgten zwei wertvolle 3,5:2,5-Streiche gegen Fürstenfeld und Hohenems. "Wir sind dem Klassenerhalt um vier starke Einstiegspunkte näher gerückt", freut sich Obmann Friedrich Knapp.
Nicht rund lief der Einstieg für SK MPÖ Maria Saal: Die um Großmeister Markus Ragger formierte Spielsechs kam gegen Baden mit 1:5 unter die Räder. Am zweiten Spieltag wahrten Halvax & Co. ihre Favoritenstellung mit einem sicheren 4:2 über Kufstein. Leider ging's nicht in dieser Tonart weiter, Maria Saal strauchelte mit 2,5:3,5 gegen den burgenländischen "Underdog" Zwettl.
Die Einschätzung von Obmann Helmut Sommer mit "wir spielen primär um den Verbleib in der Liga", nimmt reale Gestalt an.
Für Aufsteiger SV Raika Rapid Feffernitz setzte es die erwarteten drei Verluste. Je ein 2,5:3,5 gegen Fürstenfeld und Baden. "Schade, Baden wäre zu packen gewesen", trauerte Obmann Helmut Löscher einer Sensation nach.
ALFRED EICHHORN








