Ulrichsberg-Feier gegen "Krieg und Gewalt"
"Er ruft zum 50. Mal: Der Ulrichsberg" freuen sich die Organisatoren auf den 21. September.
PR-mäßig überaus modern nutzt die Ulrichsberggemeinschaft (UBG) das Halbjahrhundert-Jubiläum gleich zweifach: "Heuer vor 50 Jahren war die Gründung, und nächstes Jahr findet die 50. Feier statt", erklärt UBG-Obmann (und Klagenfurter VP-Stadtrat) Peter Steinkellner. Trotzdem soll das Programm im normalen Rahmen bleiben - soweit das geht. "Weil Wahlkampf ist, ist es uns leider nicht gelungen, prominente Bundespolitiker zu aktivieren."
"Gegen Krieg und Gewalt".
Das Motto der Feiern - "Gegen Krieg und Gewalt" - sei "zeitgemäßer denn je", denn wenn sich die Veranstaltung auch in erster Linie an Kriegsheimkehrer (dazu zählt die UBG auch Soldaten nach Uno- und Nato-Einsätzen) und ihre Angehörigen wendet, so sei doch jede Art von Gewalt gemeint.
Hoheitszeichen abgedeckt.
Sonntag, 21. 9., fahren Shuttle-Busse die Teilnehmer aus Klagenfurt, St. Veit und Feldkirchen zum Ulrichsberg und das Bundesheer - bei Bedarf - ganz hinauf. An drei Stellen werden verbotene Abzeichen "herausgefiltert". Auf Ministeriumswunsch werden bei zwei Gedenktafeln am Gipfel die staatlichen Hoheitszeichen abgedeckt. Bei Regen wird im Zelt am Kollerwirt gefeiert.
Festrede.
Mitgründer Leopold Guggenberger hält einen Rückblick, Präsident Rudolf Gallob spricht die Festrede. Auf fremde Grußworte hat man weitgehend verzichtet, weil - so Gallob - "manche Redner aus dem Kreis des Erlaubten ausgetreten sind".








