Auf Weg zum Kollegen tödlich verunglückt
Ein Horrorunfall ereignete sich Freitag früh auf der Keutschacher Straße. Ein 24-jähriger Handwerker prallte in Schiefling mit dem Firmenauto gegen einen Baum. Der junge Mann war sofort tot. Die Unfallursache ist unklar.

Foto © FF SchieflingWarum der 24-jährige Keutschacher ins Schleudern kam, ist noch unklar. Ist er einem Tier ausgewichen?
Wenn Liebe eine Leiter wäre und Erinnerungen die Stufen, würden wir hinaufsteigen, um dich zu uns zurückzuholen": Mit diesen Worten drückt der Arbeitgeber des am Freitag früh tödlich verunglückten Keutschachers Wolfgang M. auf Facebook seine tiefe Trauer aus. Binnen kürzester Zeit fügen zahlreiche Freunde und Bekannte ihre Beileidsbekundungen hinzu. Niemand kann das Geschehene noch so richtig begreifen.
100 Meter weit geschlittert
Der 24-Jährige, der in seiner Heimatgemeinde als Handwerker in einer Elektroinstallationsfirma tätig gewesen ist, wollte Freitag früh - wie so oft - seinen Arbeitskollegen abholen. Auf der Keutschacher Straße im Ortsteil Roda (Gemeinde Schiefling am Wörthersee), es war gegen 7 Uhr, kam der junge Mann vor einer lang gezogenen Linkskurve mit seinem Firmenkombi plötzlich ins Schleudern. Das Fahrzeug schlitterte rund hundert Meter über eine Böschung und prallte dann mit dem Dach voraus gegen einen Baum.
"Der Kastenwagen hat den Baum regelrecht umwickelt", sagt Einsatzleiter Georg Spendier, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schiefling. Die Feuerwehrmänner - es standen zwölf Mann im Einsatz - mussten den eingeklemmten Fahrer mit der Bergeschere aus dem Wrack befreien. Für den beliebten Handwerker kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die am Unglücksort eintreffenden Eltern mussten vom Kriseninterventionsteam betreut werden.
Die Unfallursache ist laut Polizei noch völlig unklar. Fest steht: Die Straße war zum Unfallzeitpunkt nicht vereist. Denkbar wäre, dass Wolfgang M. aufgrund eines auf die Fahrbahn laufenden Tieres das Auto verrissen hatte. Die Ermittlungen dazu sind noch im Gange.
Seine Arbeit hat der 24-jährige Keutschacher mit großer Leidenschaft verrichtet. Über seine Arbeitgeber hat er vor einigen Monaten auf der Onlineplattform Facebook geschrieben: "Die besten Chefs auf der Welt."









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