Mit Laserstrahl auf Ryanair-Maschine gezielt
Mysteriöser Vorfall: Unbekannter richtete grünen Laserstrahl auf Cockpit einer im Landeanflug befindlichen Ryanair-Maschine. Fahndung läuft.
Mit einem mysteriösen Vorfall muss sich derzeit die Polizei beschäftigen: Ein Unbekannter zielte Montagabend vom Boden aus mit einem Laser auf ein landendes Flugzeug!
Gefährliche Laser-Attacke.
Eine solche Laser-Attacke ist gefährlich, da der Pilot beim Landen kurzfristig geblendet und abgelenkt werden kann. Wollte wirklich jemand vorsätzlich ein Flugzeug "abschießen"? Zum Glück bestand für die 34 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder keine Gefahr.
Es war gegen 21.05, als der Kapitän einer Ryanair-Maschine beim Landeanflug auf den Klagenfurter Flughafen auf Höhe Grafenstein-Thon einen grünen Laserstrahl wahrnahm.
Auf Cockpit gerichtet.
Er war direkt auf das Cockpit gerichtet. Laut dem Kapitän entstand dadurch keine gefährliche Situation. Trotzdem hat er dem Tower den Vorfall gemeldet, um andere ankommende Luftfahrzeuge zu warnen. Um 21.45 Uhr landete die Linienmaschine aus Wien. Der Kapitän war vom Laser-Vorfall informiert worden. Er gab später an, beim Landeanflug nichts Derartiges wahrgenommen zu haben.
Fahndung läuft auf Hochtouren.
Die Polizei geht davon aus, dass eine unbekannte Person im Raum Grafenstein mit einem Laserpointer experimentiert hat. Die Laser auf den Dächern der umliegenden Lokale sind laut Polizei alle genehmigt. Laserpointers gibt es in unterschiedlichen Stärken frei zu kaufen.
Die Fahndung nach dem Laser-Täter läuft auf Hochtouren. "Ob es gegen ihn eine Anzeige wegen Störung der Zivilluftfahrt geben würde, ist noch unklar", sagt der Klagenfurter Polizeijurist Friedrich Hrast.








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