Familiendrama in Kärnten: Stich in Lunge war tödlich
Jener 26-Jährige, der seine Mutter erstochen haben soll, kann sich nicht an Details der Tat erinnern. Die 52-Jährige war mit sieben Messerstichen getötet worden.

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Die Ermittlungen der Anklagebehörden gegen einen 26-Jährigen laufen wegen Verdachts des Mordes. Der Beschäftigungslose, der in der Nacht auf Dienstag seine Mutter (52) mit einem Küchenmesser erstochen haben soll, will sich weiter an keine Einzelheiten des Tatherganges erinnern. Helmut Jaming, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigte am Freitag den Obduktionsbericht, wonach die Frau insgesamt sieben Stiche davongetragen hatte. "Ein Stich in die Lunge war für sie tödlich", sagt Jamnig.
Familienangehörige des Tatverdächtigen wehren sich gegen eine "Vorverurteilung" des 26-Jährigen. "Erst wenn das Urteil gesprochen ist, wissen wir, ob er es tatsächlich war", sagte gestern einer der beiden Brüder des Verhafteten zur Kleinen Zeitung. Über "familieninterne Angelegenheiten" wolle er aber nicht reden.
Bei der Polizei und dem Bezirksgericht Klagenfurt aktenkundig ist allerdings ein 14 Tage gültiges Betretungsverbot und die Wegweisung des Gatten der getöteten Frau. Der Grund: Im Zuge eines heftigen Streites soll der Mann Drohungen gegenüber seiner Ehefrau ausgesprochen haben.













