Pro Woche fährt ein Bus auf den Radsberg: Anrainer wollen mehr
EBENTHAL. "Bei uns gibt es nur am Donnerstag einen Bus. Und der fährt vor 12 Uhr wieder zurück. Vor allem ältere Leute sind darauf angewiesen, dass sie jemand mitnimmt", schildert ein Radsberger ein Problem, das viele Menschen in ländlichen Regionen kennen. Er ärgert sich aber auch, dass bei der jüngsten Wahl die FPK versprochen habe, dass es eine Verbesserung geben soll.
"Wir haben versprochen, dass wir uns dafür einsetzen. Das tun wir. Wir sind nach wie vor dafür, dass die Bergregionen der Gemeinde, auch Mieger, besser an den öffentlichen Verkehr angebunden werden. Aber allein können wir das nicht umsetzen", sagt Vizebürgermeister Christian Kau (FPK). Laut Bürgermeister Franz Felsberger (SPÖ) habe man mehrere Varianten geprüft und mit dem Verkehrsverbund Kärnten verhandelt: "Das Thema ist uns sehr wichtig. Wir haben sogar ein eigenes Kommunaltaxi, das uns 185.000 Euro im Jahr kostet." Allerdings könne der Kleinbus auf den Berg nicht fahren, so der Gemeindechef. Auch ein Go-Mobil sei ungeeignet, da das Gemeindegebiet so groß sei, dass man zwei Go-Mobile benötigen würde. Felsberger bittet die Betroffenen, sich bei ihm zu melden, um darauf reagieren zu können: "Denn derzeit habe ich keine Beschwerde da." KARIN HAUTZENBERGER













