"Seezugang muss erhalten bleiben"
Statt Freibad aber Naturlehrpfad in Maiernigg.
Wellen hat der Bericht über die Vertreibung der Schwimmer aus dem Freibad in Maiernigg geschlagen. Ein privater Verein muss weichen, obwohl erst vor zehn Jahren die gesamte Infrastruktur auf dem Areal erneuert worden war. Das Areal soll der Natur zurückgegeben werden, was insofern auf Kritik stößt, als links und rechts davon Villen gebaut wurden und reger Bootsverkehr herrscht.
Der Klagenfurter Gemeinderat Andreas Skorianz (FPK) fordert jetzt, dass der freie Seezugang für die Öffentlichkeit erhalten bleiben muss. Ein Naturlehrpfad mit Sitzgelegenheiten am See wäre eine Idee für eine sanfte Nutzung im Einklang mit der Natur, es gäbe auch bereits konkrete Pläne.
Umweltreferentin Landesrätin Beate Prettner (SPÖ) stellte unterdessen klar, dass der Schließung des Freibades kein einstimmiger Regierungsbeschluss vorausgegangen sei. Es habe sich um eine Entscheidung von Finanzreferent Landesrat Harald Dobernig (FPK) im Rahmen seiner Ressortverantwortlichkeit gehandelt.













