Brand: Glühende Holzkohle in Plastikeimer entzündete sich
Ein Pörtschacher schüttete am Montag die noch teilweise glühende Holzkohle eines Grillfeuers in einen Plastikeimer. Dieser entzündete sich, die Flammen griffen auf die Terrasse sowie den Dachstuhl über.

Foto © Scheriau/Sujetfoto
Noch nicht komplett erloschene Grillkohle hat Montagnachmittag ein Wohnhaus in Pörtschach in Brand gesetzt: Ein 48-jähriger Angestellter aus Pörtschach schüttete um die Mittagszeit die noch teilweise glühende Holzkohle seines Grillfeuers, ohne zu denken in einen Plastikeimer. Den Eimer stellte er dann an der südwestlichen Hausecke seines Einfamilienhauses ab, unmittelbar unter dem dortigen rund einen Meter über dem Bodenniveau hinausragenden Dachvorsprung des Wohnhauses.
Während die Grillfeier ihren Lauf nahm, stand der Eimer rund drei Stunden lang unbeaufsichtigt an dieser Stelle, bis er sich entzündete. Die Flammen griffen in der Folge auf die Holzbretter einer Terrassenverkleidung über und anschließend auch auf den hölzernen Dachstuhl des Gebäudes. Zum Glück wurde das Feuer von einer Nachbarin rechtzeitig entdeckt. Die Frau verständigte sofort die Landesalarm- und Warnzentrale.
Das Feuer konnte von der Nachbarin und dem herbeieilenden Angestellten mittels zwei Gartenschläuchen noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren Pörtschach und Pritschitz - sie rückten sofort mit vier Fahrzeugen und 29 Mann an - gelöscht werden. Der Sachschaden hält sich somit in Grenzen: Laut Polizei beträgt er ersten Einschätzungen zufolge rund 5000 Euro.












