Hermagor vor dem Abstieg
Hermagor verlor sechs der letzten acht Spiele mit 0:1.

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Auch ein Trainerwechsel und prominente Verstärkungen während der Winterpause sind keine Garantie für den Klassenerhalt. Beim Ligaklub Hermagor sinken von Runde zu Runde die Hoffnungen auf einen Verbleib in der Liga. Die Gailtaler sind schon 15 Runden sieglos, schafften in dieser Zeit nur drei Remis. In den letzten acht Spielen musste man sechs Mal mit einer 0:1-Niederlage vom Platz stapfen, traf nur ein Mal ins gegnerische Tor.
Die SPG Oberes Mölltal hat sich schon auf die 2. Klasse eingestellt. Die Oberkärntner sind Fixabsteiger der 1. Klasse A. "Wir haben unseren Betrieb auf Nulllohnrunde umgestellt, worin aber nicht der Grund für den sportlichen Misserfolg zu suchen ist", stellte SPG-Obmann Andreas Thaler klar, der vielen unglücklichen, knappen Spielausgängen nachtrauert. Den Hut zieht der Obmann vor Trainer Robert Huber. "Viele würden nach so einer Bilanz schon w. o. gegeben, aber in dieser Negativserie rückt der Verein noch näher zusammen, das ist ein positives Signal", lobt Thaler alle im Klub.
Die Unterliga Ost entwickelt sich zu einem Dreikampf zwischen Welzenegg, Köttmannsdorf und St. Michael/L. Im Heimspiel gegen Mittlern konnten die Lavanttaler gleich sieben Mal einnetzen. "Jetzt ist alles möglich", gibt sich Sektionsleiter Armin Feldbacher vor dem Gastspiel am Dienstag in Köttmannsdorf optimistisch. "Die Mannschaft ist seit zehn Runden ungeschlagen und brennt vor Ehrgeiz." 200 Fans werden das Team begleiten.
Leader Welzenegg hat am Dienstag Kühnsdorf zu Gast. Nach einer wirtschaftlichen Konsolidierung und dem freiwilligen Abstieg im Jahre 2010 ist für die Klubführung die Liga wieder ein aktuelles Thema.















