Schneemann und Schmähkanonen
Heute Abend hat das neue Programm der Ferlacher Narren Premiere, zu dem sich sogar Mirelle Mathieu ins Rosental verirrt hat.
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Jahrelang hat es in Ferlach keine Faschingssitzung mehr gegeben, bis die Gilde im Vorjahr einen Neustart wagte. Von den Pointen, die sich in der langen Pause offenbar angesammelt haben, profitiert man auch in der heurigen zweiten Saison. Im Rathaus, wo die Sitzungen über die Bühne gehen, wird gelacht ohne Ende.
Parodiert wird unter anderem ein "Besuch beim Psychiater". Als neue Patientin schildert Petra Trebelsberger, wie ihre Erinnerung daran nachlässt, weshalb sie überhaupt Hilfe suche. Da freut sich Sophie Huber als Psychiaterin: "Ich bin zwar schon viel älter als Sie, aber mir ist so etwas zum Glück noch nie passiert." Dabei klopft sie auf den Holztisch - und ruft Sekunden später: "Herein!?" Lachen bis der Arzt kommt, lautet dann auch die Devise bei der Nummer "Die Glocken von Rom". Im schwarzen Abendkleid begeistert Lorenz Urschitz als Mireille Mathieu.
Wortwitzig glänzen die "Büchsenmacher". Günther "Pepe" Pagitz und Helmut "Hanse" Cekoni-Hutter unterhalten sich über den Bau des Schneemannes im schneearmen Dezember auf dem Ferlacher Hauptplatz. "Da bauen sie mitten im Dezember an fünf Meter hohen Schneemånn mitten am Hauptplåtz und holen dafür den Schnee vom Loibl. Und der Bürgermeister hilft noch dabei! Månche sågen, er håt sunst nix z'tuan. Åndere, er wollt sich a bleibendes Denkmål setzen."













